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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
1762969653
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142432
Document type:
Monograph
Title:
Banking standards under the federal reserve system
Place of publication:
Chicago
Publisher:
A. W. Shaw Company
Year of publication:
1928
Scope:
xxxviii, 420 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

950 Die Weltwirtschaft. 
großen Schwankungen im Werte unterliegen. Endlich muß es die Eigenschaft leichter 
Teilbarkeit ohne Wertminderung besitzen, um den verschiedensten Umsätzen dienen zu können. 
Allen diesen Anforderungen entsprechen am vollkommensten die Edelmetalle,, die außerdem 
wegen ihres hohen Eigenwertes es gestatten, mit verhältnismäßig kleinen und leicht zu be 
fördernden Metallmengen große Umsätze zu bewerkstelligen. Seit den ältesten Zeiten dienen 
sie daher als das vorzugsweise Mittel der Wertübertragung, und heute ist die Edelmetall 
münze die ausschließliche Grundlage des Geldwesens, zum mindesten die rechnungsmäßige. 
Allerdings gestalten sich die Verhältnisse verschieden im nationalen und im inter 
nationalen Verkehr. 
Während nämlich im internationalen Zahlungswesen die Sicherheit der 
Annahme des Zahlungsmittels durch seinen allgemein anerkannten Eigenwert, das heißt 
beim Metallgelde dadurch bedingt ist, daß der Nennwert der Münze mit ihrem Metallwert 
übereinstimmt, kann innerhalb der Grenzen eines Staates diese Sicherheit auch durch 
staatliche Vorschrift herbeigeführt werden. Thatsächlich geschieht dies auch überall. 
Für den Kleinverkehr dienen die Scheidemünzen, deren Metallwert weit hinter dem 
ihnen durch die Gesetzgebung beigelegten Werte zurückbleibt, und die ihre Geltung nur 
dadurch haben, daß der Staat sie bei der Stenerentrichtung in Zahlung nimmt und 
gleichzeitig vorschreibt, daß sie bis zu einem gewissen Betrage auch allgemein angenommen 
werden müssen. Ähnlich verhält es sich mit dem Staatspapiergeld, dessen Geltung 
gleichfalls auf der Möglichkeit, damit die Stenern zu entrichten und auf der durch 
staatliche Verfügung ausgesprochenen Verpflichtung, es bei Zahlungen unbeschränkt anzu 
nehmen, beruht. Über die Staatsgrenzen hinaus äußern derartige Vorschriften selbst 
verständlich keine Wirkung. Werden daher in einem Staate übermäßige Mengen von 
unterwertiger Scheidemünze oder Papiergeld in Umlauf gesetzt, so verdrängen sie all 
mählich das vollwertige Metallgeld, da man sich bei Zahlungen im Auslande der Gold 
oder Silbermünzen bedient, bei denen der innere im internationalen Verkehre anerkannte 
Wert mit dem Nennwert übereinstimmt, während die Zahlungen im Jnlande mit dem 
Papiergelde oder der unterwertigen Scheidemünze vorgenommen werden, die im Aus 
lande keinen Kurs haben. Das schlechte Geld verdrängt das gute Geld. Der 
gleiche Vorgang vollzieht sich, wenn in einem Lande das Wertverhältnis zwischen den 
vollwichtig ausgeprägten Gold- und Silbermünzen gesetzlich festgestellt ist, das Preis 
verhältnis der beiden Metalle auf dem Weltmärkte aber von diesem Wertverhältnis 
abweicht. So ist beispielsweise in Frankreich das Wertverhältnis zwischen Gold und 
Silber mit 1:15^ festgestellt, während es auf dem offenen Weltmärkte ungefähr 1:31 
beträgt. Würde nun in Frankreich ebenso wie Gold auch Silber zur unbeschränkten 
Ausprägung für Privatrechnung angenommen werden, so würde das im Anslande ge 
kaufte Silber durch die Ausprägung in Frankreich und durch die Verpflichtung unbe 
schränkter Annahme nach dem Wertverhältnisse von 1:15*/, im inneren französischen 
Verkehr eine Werterhöhung auf ungefähr das Doppelte erfahren. Man würde daher 
alle Zahlungen nach und in Frankreich in Silber leisten, während die Zahlungen Frank 
reichs an das Ausland in Gold geleistet werden müßten, so daß binnen kurzem das letzte 
Goldstück aus dem französischen Münzumlaufe verschwunden sein würde. Um dies zu 
verhüten, wurde denn auch in Frankreich die freie Silberprägung für Privatrechnung 
eingestellt, so daß nur die schon im Umlaufe befindlichen Silbermünzen ihre Geltung 
behalten und infolge ihrer gleichbleibenden, durch den Verbrauch sogar sich vermindernden 
Mengen eine Verdrängung des Goldes nicht eintreten kaun. 
Aber auch im internationalen Verkehre kommen Ersatzmittel für das Edel 
metallgeld vor, wie beispielsweise die Banknoten, Cheks und ähnliche Schuldver 
schreibungen. Auch hier ist der innere Wert entscheidend, und eine Banknote wird im 
internationalen Verkehr nur dann Geltung haben, wenn man die Gewißheit besitzt, 
jederzeit dafür die entsprechende Menge vollwertigen Metallgeldes erhalten zu können. 
Die Bedeutung, welche jedem der beiden Metalle Gold und Silber für den Welt 
verkehr als Wertmesser und Zahlungsmittel zukommt, war eine wechselnde. Lange Zeit
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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