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Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

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Bibliographic data

Object: Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Index

Document type:
Monograph
Structure type:
Index
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
  • Title page
  • I. Eröffnung des Kongresses
  • II. Der Freiheitskampf des chinesischen Volkes
  • III. Der britische Imperialismus in Indien, Persien und Mesopotamien
  • IV. Der nordamerikanische Imperialismus und die von ihm bedrohten Völker
  • V. Der Freiheitskampf Ägyptens und der arabischen Völker
  • VI. Der Kampf Afrikas um seine Befreiung
  • VII. Der Freiheitskampf der Neger
  • VIII. Der Kampf um Indonesiens Unabhängigkeit
  • IX. Der Freiheitskampf des indochinesischen Volkes
  • X. Der Kampf des koreanischen Volkes gegen Japan
  • XI. Der italienische Faschismus
  • XII. Der Kolonialhunger des neuen deutschen Imperialismus
  • XIII. Die Verbindung der nationalrevolutionären Bewegung mit dem proletarischen Klassenkampf
  • XIV. Die Taktik des proletarischen Klassenkampfes zur Unterstützung des kolonialen Freiheitskampfes
  • XV. Der Freiheitskampf der unterdrückten Völker und die Gewerkschaften
  • XVI. Die "Kulturmission" der abendländischen Völker
  • XVII. Die Gründung der Liga gegen Imperialismus und für nationale Unabhängigkeit
  • XVIII. Organisatorisches
  • Inhaltsverzeichnis

Full text

Edo Fimmen. ; 
die Gesamtzahl der Kinder, die in Fabriken der „christlichsten‘, der englischen 
Nation beschäftigt werden, 44°, in den französischen Fabriken 48%, und 
in den italienischen Fabriken 47% beträgt. Dies beweist nochmals, wie 
die Kapitalisten der imperialistischen Länder die Eingeborenen in. einer 
grausameren Weise ausbeuten als die chinesischen. Ich möchte darauf 
hinweisen, daß es in unserer Mitte — in der kontinentalen Arbeiterbe- 
wegung — Parteien gibt, die der II. Internationale angehören. Wenn man zu 
diesen über die Kolonien spricht und darauf drängt, daß diese sich von 
den sogenannten Mutterländern befreien sollten, pflegen sie zu antworten, 
daß man es den Kolonien selbst überlassen soll, ihre Befreiung zu erkämpfen. 
Ein allgemeines Argument, das angeführt wird, ist folgendes: Wenn alles, 
was wir vorschlagen, getan würde, so hieße das, daß das arme chinesische 
oder japanische Volk, die armen Hindus usw., nur ın die Hände ihrer eigenen 
Ausbeuter fallen würden, was noch schlimmer wäre, als wenn sie von euro- 
päischen Unternehmern beschäftigt und nicht ausgebeutet würden. Hier 
haben wir einige Tatsachen, die wenigstens beweisen, daß die chinesischen 
Kapitalisten chinesische Kinder nicht in dem gleichen Ausmaß wie die 
Engländer ausbeuten. 
Wir wollen jetzt zu einer anderen. wichtigen Arbeitergruppe Indiens, 
den Bergarbeitern, übergehen und deren Arbeitsverhältnisse, Arbeitsstunden 
und Löhne untersuchen. Die Löhne betragen in der Provinz Pandschab 
(Nordwestindien) die Woche 10 Shill..6 Pence, in der Provinz Madras be- 
tragen sie 2 Shill. ıı Pence die Woche. Tagarbeitern werden Hungerlöhne 
gezahlt. Die Arbeitsstunden betragen für Männer und Frauen 60 pro Woche, 
wöchentliche Löhne für Männer in den Kohlenbergwerken 5 Shill. 3 Pence, 
für Frauen 3 Shill. 3 Pence im Pandschab. In den Manganminen arbeiten 
Frauen die ganze Woche 60 Stunden für ı Shill. 3 Pence. Genau gesprochen 
betragen die Arbeitsstunden normal in der Woche 60 Stunden. Es geschieht 
oft, daß die Bergarbeiter unter Tag arbeiten und dort 36 Stunden hinter- 
einander verbleiben. Sogar Frauen arbeiten in dem gleichen Ausmaß unter 
Tag wie Männer. Die Anzahl der Frauen, die unter Tag arbeiten, beträgt 
60000. Wenn eine Frau einen Säugling zu versorgen hat, so nimmt sie ihn 
mit sich in das Bergwerk und legt ihn irgendwo zwischen die Kohlen hin, 
und um ihn am Weinen und dem Stören der Mutter in ihrer Arbeit 
zu verhindern, gibt sie ihm Opium. Durch diese Vernachlässigung der 
Kinder ist die Kindersterblichkeit sehr hoch. Von zehn Kindern unter einem 
Jahr sterben sechs. Diese Zahlen zeigen die Lage der Bergarbeiter in Indien, 
und wenn wir uns daran erinnern, daß während des englischen Bergarbeiter- 
streiks auch aus Indien Kohle nach Großbritannien kam, um den Streik der 
britischen Bergarbeiter zu brechen, wirft dies ein sehr bedeutsames Licht 
auf diese Arbeitsverhältnisse. 
Um mit den Arbeitsstunden und Löhnen zu Ende zu kommen, möchte 
191
	        

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Das Flammenzeichen Vom Palais Egmont. Neuer Deutscher Verlag, 1927.
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