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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1764912950
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-143253
Document type:
Monograph
Author:
Otto, Berthold http://d-nb.info/gnd/11873878X
Title:
Weltwirtschaftsleere und Weltwirtschaft
Place of publication:
Berlin-Lichterfelde
Publisher:
Verlag des Hauslehrers
Year of publication:
1928
Scope:
48 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Bilanz der Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

38. Der Verkehr zwischen den Geldmärkten. 
18k 
zwischen denSparkassen bis 2%, aber nur wenige Grenzbewohner nützen 
diesen Unterschied aus. Oer Einleger hat zu ausländischen Banken ent 
weder kein vertrauen oder er kennt sie und ihre Bedingungen gar nicht. 
Sparkassen und Kreditgenossenschaften üben selbst irn eigenen Land 
außerhalb ihrer Provinz nur eine beschränkte Anziehungskraft aus, Ein 
lagen aus dem Ausland heranzuziehen gelingt ihnen nur ausnahms 
weise. Umfangreiche Reklame zur Werbung ausländischer Einlagen 
schadet dem Kredit der Sparkassen und noch mehr dem der Kreditbanken. 
Nationaler Gegensatz und Unkenntnis der Auslandsverhältnisse haben 
zumeist die Hinterlegung von Einlagen selbst in jenen Zöllen verhindert, 
wo ausländische Banken Zweigniederlassungen errichtet haben. Oie 
deutschen und französischen Banken in London bekamen nur von den 
deutschen und ftanzösischen Raufleuten, aber nicht vom englischen Pu 
blikum Depositen und von den zahlreichen in Frankreich arbeitenden 
Zremdbanken hat nur die belgische Society gönerale und vereinzelte 
schweizer Institute Einlagen von Franzosen erhalten können. Oie Konto* 
korrenteinlagen aber sind schon wegen der Art der Verfügung national 
gebunden, da die Eröffnung eines Konto nur in jenem Lande zweck 
mäßig ist, in welchem der Kontoinhaber Zahlungen zu leisten hat. 
Mt Ausnahme weniger Großkapitalbesitzer, die mit Auslands 
banken Fühlung unterhalten und die Schwankungen der Einlagever- 
gütung verfolgen, führt das Publikum seine Mttel den nationalen In 
stituten zu. von diesen arbeiten Sparkassen und Genossenschaften nur 
in geringem Matz auf dem Geldmarkt. Oie Versicherungsgesellschaften 
sind durch Gesetze zur Verwendung auf dem nationalen Markt verpflichtet. 
Oie Hypothekenbanken, die ihre überschüssigen Mittel zum Teil auf 
dem Geldmarkt anlegen, sind in manchen Reichen durch Gesetz national 
gebunden und kennen auch bei gesetzlicher Freiheit zu wenig die Ein 
richtungen der ftemden Märkte um sich dort zu betätigen. Staats 
institute wie die Postsparkassen und Postscheckämter, die preußische See 
handlung und die französische Caisse de depots arbeiten ausschließlich 
auf dem heimischen Markt, von den Guthaben ausländischer Staaten 
ist ein Teil durch Anleihensverträge, ein anderer durch Währungsrück 
sichten an einen bestimmten Markt gebunden. 
Es bleibt somit zur Wanderung von Land zu Land nur ein Teil 
der Gelder der Kreditbanken übrig. Oie Kreditbanken verwenden auf 
dem Geldmarkt im engeren Sinn jene Quote ihrer ftemden Gelder, 
die sie in liquidester weise anlegen wollen. Oa die Geldmarktanlage 
das wichtigste flüssige Aktivum der Kreditbanken ist, kann nur ein Teil 
der hiefür verfügbaren Mittel im Ausland verwendet werden, da sonst
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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