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The sources of public utility capital

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Bibliographic data

fullscreen: The sources of public utility capital

Monograph

Identifikator:
1765274494
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-144018
Document type:
Monograph
Title:
The sources of public utility capital
Place of publication:
Urbana
Publisher:
University of Illinois
Year of publication:
1928
Scope:
52 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. The ratio of capital stock to total equities
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Factures consulaires et certificats d'origine
  • Title page
  • I. - Factures consulaires
  • II. - Certificats d'origine
  • Contents

Full text

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2 manche unter ihnen, welche sich für den Krieg als Mittel aussprachen, die politische Macht der Nation zu heben, selbst unter Hintansetzung der Ernährung, Bekleidung und sonstigen Bedürfnis befriedigung. Daß diese durch einen Krieg ge winnen könnten, nahmen die meisten von ihnen nicht an. Die theoretische Volkswirtschaftslehre der Folgezeit hat nun zwar diese Grundgedanken mehrfach verworfen, aber dem Kriege dennoch keine Aufmerksamkeit geschenkt. Nur einzelne Denker, insbesondere Praktiker haben sich mit kriegs wirtschaftlichen Fragen beschäftigt, so zum Bei spiel Lowe im Zeitalter der napoleonischen Kriege. Aber eine wissenschaftliche Tradition bildete sich so nicht heraus. Im letzten Jahrzehnt waren es vor allem praktische Gründe, welche zu kriegswirtschaftlichen Untersuchungen drängten. Die Rüstungen wuchsen überaus rasch an. Die Völker litten erheblich unter dem Rüstungsdruck, die Komplikation des Geld- und Kreditwesens war so fortgeschritten, daß die Erschütterungen eines großen Krieges mit steigender Sorge ge fürchtet wurden. Insbesondere die Marokkokrise hat in Deutschland, aber auch in anderen Staaten zu kriegswirtschaftlichen Schriften Veranlassung gegeben. Dazu kam noch, daß auf Seiten der Friedensfreunde die Wirkungen des Krieges und der Rüstungen auf den Wohlstand immer inten siver studiert wurden. Alle diese Bestrebungen verdichten sich immer mehr und mehr zu geord neter Tätigkeit. Es ist zwar heute noch vielfach die Be schäftigung mit dem Kriege eine Sache der per sönlichen Zu- oder Abneigung. Die meisten von denen, die sich über den Krieg in irgend einer Richtung äußern, treten entweder für ihn auf, oder bekämpfen ihn. Das ist häufig zu Beginn einer Wissenschaft so. Wenn die Diskussion aber etwas fortgeschrittener ist, merkt man allmählich, daß es einen ganzen Stock von Problemen gibt, deren Lösung völlig unabhängig von unserem Gefallen oder Mißfallen ist. Der Friedensfreund und der Kriegsfreund können sie völlig gleich artig beantworten, um dann im weiteren Verlauf, wenn ihre Wünsche zum Ausdruck kommen, die tatsächlichen Verhältnisse, ,wie sie die objektive Wissenschaft feststellt, zu verwenden. Die Kriegs wirtschaftslehre ist eine Wissenschaft, wie die Ballistik, die ebenfalls unabhängig davon ist, ob man für oder gegen die Verwendung von Kanonen eintritt. Die Ausbildung einer wissenschaftlichen Kriegswirtschaftslehre führt dazu, die wissen schaftlichen Bestrebungen, die sich heute zer streuen, zu konzentrieren und zu gedeihlicher Kooperation zu bringen. Die Kriegswirtschaftslehre besitzt bis jetzt keine Tradition. Die im Laufe der Zeit erworbenen Erfahrungen gehen daher fast gänzlich verloren. Nach großen Kriegen, so nach dem siebenjährigen Krieg, wurde in der Literatur diesem Gebiete einige Aufmerksamkeit geschenkt. Dann vergißt man an diese Probleme. Im Zeitalter der Napoleonischen Kriege wendet man wieder kriegswirtschaftlichen Fragen durch die Praxis angeregt, das Augenmerk zu. Aber im allgemeinen findet man in der Literatur dieser Zeit kaum einen Nachhall von den Ergebnissen, welche die Forschungsperiode vorher gezeitigt hatte. Aehnlich steht es mit den Kriegsperioden der Folgezeit. So hat man z. B. nach dem Jahre 1870/71 eine Reihe kriegswirtschaftlicher Arbeiten veröffentlicht, insbesondere wurde ziemlich viel über die französische Kriegsentschädigung ge schrieben. Aber auch dieser Literatur fehlte die Kraft, eine wirkliche Tradition zu erzeugen. Man trifft in der Folgezeit selten eine Betrachtung an, die sich mit dem deutsch-französischen Krieg be schäftigt. Erst zu Beginn des XX. Jahrhunderts beginnt sich eine Tradition herauszubilden. Frei lich das Versäumte ist nur schwer nachzuholen. Man findet denn auch ältere kriegswirtschaftliche Literatur auffallend selten zitiert, ältere Kriege auffallend selten berücksichtigt. Es wird wohl noch eine lange Reihe von Jahren dauern, bis man die Kriegswirtschaftslehre derart gesichert hat, daß sie eine Tradition besitzt, welche nicht mehr abreißt. Es wird dazu die Schaffung eigener Organisationen nötig werden, welche die kriegs wirtschaftliche Forschung zu fördern hätte. Nur wo Organisationen bestehen, kann man die Kon tinuität einigermaßen aufrechterhalten. Die Entwicklung der Kriegswirtschaftslehre als Sonderdisziplin wird vor allem dazu führen, eine geschlossene Theorie mit zweckmäßig ge stalteten Begriffen zu schaffen. Es werden sich allgemeine Vorstellungen entwickeln, deren Aus bildung dann Aufgabe weiterer Arbeit sein wird. Diese allgemeinen Vorstellungen sind einerseits an sich reizvoll, sie fördern die Erkenntnis und befriedigen unser Streben nach Erkenntnis, sie dienen aber auch dazu, die Bedeutung einzelner Probleme richtig zu erfassen. Man kann keine Wissenschaft so treiben, daß man Einzelunter suchung an Einzeluntersuchung reiht. Um eine Einzeluntersuchung anstellen zu können, muß man bereits die allgemeinen Ziele kennen, die man verfolgt, man muß, wenn auch nur unbestimmt, sich davon ein Bild zu machen trachten, was wohl als unwichtig vernachlässigt werden darf, was als wichtig besonderer Beachtung wert er scheint. Die Wissenschaft gibt uns so weite Perspek tiven, sie deutet Entwicklungsrichtungen an, sie läßt uns aber auch oft Keime des Zukünftigen erkennen, an denen wir achtlos vorübergegangen wären, hätte sie unser Auge nicht für das wer dende Gebilde geschärft. II. Verschiedenartigkeit der Kriegswirkung. 1. Prinzipielle Organisation sver- h ä 11 n i s s e. , or Wenn wir uns daran machen, die Wirkungen des Krieges und der Rüstungen zu untersuchen, so zeigt sich bald, wenn wir nicht in irgend einer

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Die Deutschen Getreidezölle. Verlag von Leonhard Simion Nf., 1911.
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