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Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

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Bibliographic data

fullscreen: Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

Monograph

Identifikator:
1767108885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-147081
Document type:
Monograph
Author:
Paneth, Erwin
Title:
Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Oldenbourg
Year of publication:
1926
Scope:
XIV, 245 Seiten
Illustrationen, graphische Darstellungen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Geschäftliche Reklame
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
  • Title page
  • Contents
  • A. Geschäftliche Reklame
  • B. Reklame für Länder und Gemeinden
  • C. Die Personenreklame
  • D. Die Wahlreklame
  • E. Die Ideenreklame
  • Index

Full text

DAS WIENER INTELLIGENZ-COMPTOIR 
Angelus von Sumaran, ‚„Hispanus gente‘, Professor der 
fremden Sprachen an der Wiener Universität, bei der nieder- 
österreichischen Regierung um die Erlaubnis ansuchte, hier 
„secundum Parisiensem formam‘‘ eine „taberna merca- 
toria‘ einzurichten, die der Jurisdiktion der Universität 
unterstellt werden sollte. Die Regierung verlangte hierüber 
ein Gutachten vom akademischen Senate und dieser übergab die 
Sache der theologischen Fakultät zur Erledigung. Formelle 
wie materielle Gründe bestimmten die Fakultät zu einem ab- 
weislichen Bescheid. Vor allem war sie gegen die Unterord- 
nung der Fragstube unter die Jurisdiktion der Universität, 
weil sonst deren Gericht mit Streitigkeiten überlastet werden 
könnte; weiters wäre nach ihrer Meinung zu befürchten, daß 
durch diese taberna mercatoria eine Art Monopol geschaffen 
und viele Personen, die von der Geschäftsvermittlung leben, um 
ihr Brot gebracht würden; schließlich trat sie dem Vorschlage 
auch entgegen, weil die Fragstube infolge des regen Verkehrs, 
der sich dort entwickeln könnte, leicht zu einem „seminarium 
peccatorum‘“‘, zu einer Pflanzstätte der Sünde würde. Daß die 
niederösterreichische Regierung nach dieser Äußerung die 
angesuchte Bewilligung nicht erteilte, braucht wohl kaum 
gesagt zu werden. 
39 
Fünzig Jahre schlummerte nun der Plan. Erst Wilhelm 
Freiherr von Schröder griff die Idee wieder auf, indem er 
in seinem 1686 erschienenen Werke „Fürstliche Schatz- und 
Rentkammer‘“‘ (98. Kapitel) zur F örderung des Verkehrs die 
Errichtung eines Intelligenz (Kenntnis-) Comptoirs, ver- 
bunden mit der Ausgabe eines Intelligenzblattes 
empfahl, aber es währte noch eine Reihe von Jahren, bis der 
Gedanke Gestalt und Körper annehmen sollte. 
Zur Bekämpfung des Bettelwesens, das nach der Türken- 
invasion stark überhand genommen hatte sowie zur Versorgung 
der Armen und der abgedankten Soldaten erbaute Kaiser 
Leopold I. von Österreich das sogenannte Großarmenhaus vor 
dem Schottentor und betraute eine eigene Kommission mit der 
Aufgabe, die Mittel für dessen Erhaltung zu schaffen. Nach 
langen Beratungen, denen auch der Wiener Stadtrat zugezogen 
wurde, schlug sie endlich die Schaffung eines Versatz- und
	        

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Entwicklung Der Reklame Vom Altertum Bis Zur Gegenwart. Oldenbourg, 1926.
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