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Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

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Bibliographic data

fullscreen: Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

Monograph

Identifikator:
1767108885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-147081
Document type:
Monograph
Author:
Paneth, Erwin
Title:
Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Oldenbourg
Year of publication:
1926
Scope:
XIV, 245 Seiten
Illustrationen, graphische Darstellungen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Die Personenreklame
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
  • Title page
  • Contents
  • A. Geschäftliche Reklame
  • B. Reklame für Länder und Gemeinden
  • C. Die Personenreklame
  • D. Die Wahlreklame
  • E. Die Ideenreklame
  • Index

Full text

216 
„KYSELAK‘“ MALT SEINEN NAMEN 
machen. Nebenbei unterlasse man es nicht, den Komitees sämtlicher 
Wohltätigkeitsveranstaltungen seine unentgeltliche Mitwirkung an- 
zubieten, um dem Publikum, das von dem Anerbieten nichts weiß, 
den Glauben beizubringen, daß der Künstler bestürmt wurde, weil 
sein Name bereits Zugkraft ausübt.“ 
Der Spanier Pablo Piasso, der Schöpfer der kubisti- 
schen Malweise, suchte die große Erscheinungswelt in geo- 
metrische Figuren zu zerlegen. Nach dem Handbuch der 
Kunstgeschichte von Adolf . Rosenberg (Verlag Velhagen & 
Klasing 1921) hatte diese Methode nur den Zweck, sich durch 
irgendeine Tollheit bekannt zu machen. 
In diesem Zusammenhange ist noch die Methode eines 
Sonderlings, des Kanzlisten Kyselak, zu erwähnen, welcher 
um jeden Preis seinen Namen berühmt wissen wollte. Über 
ihn wird folgendes erzählt: ; 
‚„„Kyselak, ein ebenso tüchtiger Alpinist wie eitler Mensch, schrieb 
seinen Namen, um ihn jedem Naturfreund vertraut zu machen, auf 
die schroffsten und unnahbarsten Felswände. Mit gleichmäßigen, 
großen sieben Buchstaben stand er in schwarzer... Farbe-hingeschrieben: 
„KYSELAK“, und immer eine Jahreszahl darunter. Glaubte ein 
Tourist, als erster eine Spitze erklommen zu haben, war er enttäuscht, 
hoch oben angeschrieben zu finden: ,,‚KYSELAK“! Der Mann war 
überall gewesen, und allüberall hatte er seinen Namen hingeschrieben. 
Er war darüber zur mythischen, zur phantastischen Figur geworden. 
Sein Zweck auf dieser Erde bestand nur darin, eben diese.Erde, wo es 
nur immer anging, mit seinem Namen zu bekritzeln und so sehr be- 
rühmt zu werden. 
Als in Wien eine neue Brücke über den Donaukanal geschlagen 
wurde, wollte der Ingenieur sein Werk nicht mit den ominösen sieben 
Buchstaben bekleckst wissen und ordnete die schärfste Bewachung 
des Objektes an. Aber als ein Schiffer unter der Brücke noch vor dem 
Eröffnungstage durchfuhr, las er schon auf dem inneren Brückenbogen, 
groß und schwarz hingemalt: „,„KYSELAK“. 
Kaiser Franz, der von dem allmählich immer lästiger werden- 
den Treiben Kyselaks gehört hatte und besonders deshalb auf den 
Sonderling erbost war, weil er Registraturakzessist der Hofkammer 
war, ließ ihn kommen, um ihm nach seiner gemütlich-tyrannischen Art 
einmal ordentlich die Leviten zu lesen. Der Kaiser las die Leviten, 
aber nach beendeter Audienz stand auch auf der Rückwand des kaiser- 
lichen Schreibtisches: ,,KYSELAK“. 
d) Die unterirdische Reklame. 
Um plötzlich als allgemein anerkannte Autorität auf 
diesem oder jenem Gebiete zu gelten, ist es als altbewährtes
	        

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Entwicklung Der Reklame Vom Altertum Bis Zur Gegenwart. Oldenbourg, 1926.
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