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Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

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Bibliographic data

fullscreen: Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

Monograph

Identifikator:
1767108885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-147081
Document type:
Monograph
Author:
Paneth, Erwin
Title:
Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Oldenbourg
Year of publication:
1926
Scope:
XIV, 245 Seiten
Illustrationen, graphische Darstellungen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
D. Die Wahlreklame
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
  • Title page
  • Contents
  • A. Geschäftliche Reklame
  • B. Reklame für Länder und Gemeinden
  • C. Die Personenreklame
  • D. Die Wahlreklame
  • E. Die Ideenreklame
  • Index

Full text

WAHTRESTECGH- 
Fr. 
+. 
+ 
Gebiete sind ebenso wie auf vielen anderen Gebieten die 
Römer beispielgebend gewesen. Die Forderung des römischen 
Proletariats „‚panem et circenses‘“ = Getreidespenden und 
Zirkusspiele, hat die Wahlreklame der ersten Jahrhunderte 
vor und nach Christi Geburt nahezu vollkommen beherrscht. 
Die Kandidaten für die Stadthalterämter in den Pro- 
vinzen belieferten das als Wähler in Betracht kommende Pro- 
letariat Roms während ihrer Amtszeit entweder unentgeltlich 
oder tief unter dem Marktpreise mit Getreide, ferner ver- 
anstalteten sie in den Zirkusen für die Wählerschaft unent- 
geltliche Tierhetzen, Fechterkämpfe, Wagenrennen u. degl., 
um die Wähler so zu veranlassen, sie auch für die nächste 
Wahlperiode zu wählen, damit die Wählerschaft dieser Be- 
günstigungen auch in Zukunft nicht verlustig werde. Einzelne 
dieser Kandidaten hielten sich sogar Fechterkasernen, in 
denen Hunderte von Fechterpaaren ausgebildet wurden. Die 
Kosten hierfür wurden durch gewissenlose Erpressungen 
und Aussaugung der Provinzialbevölkerung während der 
Amtszeit hereingebracht. Der römische Kaiser Caligula 
(37 bis 41 n. Chr.) ließ, um sich die Beliebtheit des Volkes zu 
sichern, vor der julischen Basilika Goldstücke unter das 
Volk werfen; bei dem aus diesem Anlasse entstehenden 
Gedränge sollen 300 Personen umgekommen sein. 
Die modernen Wahlsysteme haben in der Regel strenge 
Strafen für den Fall der Wahlbestechung vorgesehen. Trotzdem 
findet vielfach eine Wahlbeeinflussung in versteckter 
Form statt. So pflegt die herrschende Partei vor den Wahlen 
den im öffentlichen Dienst und in öffentlichen Betrieben Ange- 
stellten und Arbeitern Beförderungen oder sonstige Zuwendungen 
zu bewilligen, um sie für die Wiederwahl günstig zu stimmen. 
Die Bedeutung der Wahlbestechung der Gegenwart hat jedoch 
gegenüber der des Altertums wesentlich abgenommen und es 
kann ihr eine entscheidende Rolle im Wahlkampfe nicht mehr 
zugebilligt werden. 
V. Sonstige Wahlreklamen. 
Viele sonstige Mittel der Geschäftsreklame stehen mit 
relativ geringen Abänderungen im Dienste der Wahlreklame.
	        

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Entwicklung Der Reklame Vom Altertum Bis Zur Gegenwart. Oldenbourg, 1926.
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