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Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

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Bibliographic data

fullscreen: Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

Monograph

Identifikator:
1767108885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-147081
Document type:
Monograph
Author:
Paneth, Erwin
Title:
Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Oldenbourg
Year of publication:
1926
Scope:
XIV, 245 Seiten
Illustrationen, graphische Darstellungen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Geschäftliche Reklame
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
  • Title page
  • Contents
  • A. Geschäftliche Reklame
  • B. Reklame für Länder und Gemeinden
  • C. Die Personenreklame
  • D. Die Wahlreklame
  • E. Die Ideenreklame
  • Index

Full text

[2 
DER »RUF« ZUR KIRCHE 
nur das normale Papier- und Schriftformat hat, dürfte auch 
durch Ausrufer der Bevölkerung kund gemacht worden sein. 
Es wurde also bereits damals der noch heute in Kriminal- 
fällen übliche Weg der Gewährung einer „Prämie zur Er- 
zielung einer größeren Publizität verwendet... 
Bei den Römern waren die öffentlichen Ausrufer (Prae- 
cones) teils vom Staate angestellt und besoldet, teils betrieben 
sie das Ausrufsgewerbe privatim. Die ersteren hatten die Volks- 
versammlungen zu berufen, Gesetzvorschläge anzukündigen, 
die abgegebenen Stimmen auszurufen, Ruhe zu gebieten, 
öffentliche Festlichkeiten anzukündigen u. dgl. mehr; letztere 
hingegen wurden namentlich bei Auktionen verwendet und 
sie hatten die Zeit, den Ort und die Bestimmungen von öffent- 
lichen Verkäufen auszurufen. ; | 
Wie sich bei den Griechen nur arme und niedrige Leute 
zu diesem Posten hergaben, so stand dies Gewerbe auch bei 
den Römern in geringer Achtung, zumal die Bildung der 
Ausrufer zumeist eine höchst mangelhafte war. Martial rät 
einem Vater, aus seinem Sohne, welcher einen besonders 
harten Kopf hatte, einen Praeconen zu machen; für Dichter, 
welche nichts verdienten, war es der äußerste Ausweg, daß sie 
Ausrufer wurden. 
In alten Zeiten bediente sich auch die Kirche des Aus- 
rufers, um die Gläubigen zur Andacht zu rufen. Erst als 
hierfür wirksamere Instrumente, wie tönende Metallplatten 
und später die noch weiter klingenden Glocken erfunden 
wurden, nahm die Geistlichkeit von dem Ausschreier Ab- 
stand, der in katholischen Ländern nur in der Zeit seine 
Tätigkeit wieder aufnimmt, wenn die Glocken ihre jährliche 
Reise nach Rom antreten. Mit Schnarre oder Ratsche versehen, 
mahnt er dann die Christen zum Kirchenbesuche. In orien- 
talischen Städten ertönt hingegen noch heute vom hohen 
Minarett herab täglich fünfmal der Ruf des Muezzin, um die 
Muselmanen an das Gebet zu erinnern. 
Die Ausrufer des Mittelalters pflegten die Aufmerksamkeit 
des Volkes vermittelst Trommeln, Trompetenstößen oder 
Schellengeläute zu erregen (s. Abb. 3 u. 4). Sie erscheinen bereits 
als wohlorganisierte Zunft im 12. Jahrhundert in Frankreich 
und werden von Schriftstellern jener Zeit vielfach erwähnt.
	        

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Entwicklung Der Reklame Vom Altertum Bis Zur Gegenwart. Oldenbourg, 1926.
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