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Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

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Bibliographic data

fullscreen: Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

Monograph

Identifikator:
1767108885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-147081
Document type:
Monograph
Author:
Paneth, Erwin
Title:
Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Oldenbourg
Year of publication:
1926
Scope:
XIV, 245 Seiten
Illustrationen, graphische Darstellungen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Geschäftliche Reklame
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
  • Title page
  • Contents
  • A. Geschäftliche Reklame
  • B. Reklame für Länder und Gemeinden
  • C. Die Personenreklame
  • D. Die Wahlreklame
  • E. Die Ideenreklame
  • Index

Full text

42 ZWANZIGTAUSEND MARK FÜR EIN LADENZEICHEN 
Kaufmann zu Norwich. Es kostete 1057 Pfund Sterling“ 
(über 21000 Mark). Eine Beschreibung lautet: - 
‚„„Das Zeichen reichte über die ganze Straße gleich einem Triumph- 
bogen hinweg, war an der einen Seite mit der Wand des Wirtshauses 
verbunden und ruhte auf der andern auf einer aus Mauerwerk bestehen- 
den Stütze, so daß selbst Wagen bequem unter dem Zeichen 
passieren konnten. Der künstlerische Schmuck des Schildes zerfiel 
in mehrere Teile oder Felder, deren erstes den vom Walfisch aus- 
gespienen Jonas zeigte. Das zweite ward ausgefüllt durch einen 
Löwen, der das Wappen von Groß-Yarmouth hielt. Im dritten Felde 
war Bacchus, im vierten das Wappen von Lindley, im fünften das 
Wappen von Hobart, im sechsten ein auf-seiner Flöte blasender Schä- 
fer zu sehen. Im siebenten und achten Felde hielten Engel die Wappen 
von Master und Miß Peck. Im neunten Felde erblickte der Beschauer 
das Zeichen des Wirtshauses selbst, das ‚weiße Herz‘ mit der In- 
schrift: „„Implentur veteris Bacchi pinguisque ferinae. Anno Dom. 
L655.‘© Daran schlossen sich im zehnten Felde das Wappen des Elsar 
von Yarmouth, im elften das des Herzogs von Norfolk an. Numero zwölf 
zeigte Neptun auf einem Delphin, dreizehn ward durch einen das 
Wappen von Norwich haltenden Löwen ausgefüllt. Im vierzehnten 
Felde war Charon dargestellt, eine Seele zum Hades führend. In 
Nr. 15 wachte der Cerberus. Nr. 16 ein Jäger. Im folgenden Felde 
war Actaeon sichtbar, seine Hunde mit den Worten anrufend: ‚,Ac- 
taeon ego sum, dominum cognoscite vestrum.‘ Im Felde 18 kehrte 
das ‚weiße Herz‘ wieder, darunter der Name des Verfertigers des 
Zeichens ‚, Johannes Fairchild, struxit.‘ Die allegorischen Figuren 
„Prudentia‘‘, ‚,Fortitudo‘‘, ‚,Temperentia‘‘ und ‚,Justitia‘‘ füllten die 
Felder 19 bis 22. Eine Diana war im 23. Felde. Im folgenden war 
‚die Zeit, ein Kind verschlingend‘‘, darunter die Worte „‚Tempus edax 
rerum‘“. Den Schluß des Ganzen bildete ein auf einem Globus sitzen- 
der Astronom, der infolge einer sinnreichen Anordnung zugleich als 
Wetterprophet diente und sein Gesicht stets dorthin wendete, von 
wo guter Wind und gutes Wetter zu erwarten waren. Dieses monströse, 
in Balladen und Gesängen vielgenannte Zeichen verschwand nach 
mehr denn einhundertjährigem Bestehen gegen Ausgang des vorigen 
Jahrhunderts.“‘ 
Einzelne, die es ihren Konkurrenten in Kostbarkeit ihrer 
Zeichen zuvortun wollten, gewannen mitunter bedeutende 
Künstler dazu, ein Aushängeschild für sich zu malen (siehe 
Abb. 27). So wird von dem in der Galerie Sutherland 
befindlichen Bilde ‚„„Maultiertreiber mit einem Maulesel‘“ be- 
hauptet, daß Coreggio dasselbe als Aushängeschild für eine 
Wirtschaft gemalt habe. Das gleiche sagt man dem jetzt im 
Museum zu Haag aufbewahrten Gemälde Paul Pooters „Der
	        

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Entwicklung Der Reklame Vom Altertum Bis Zur Gegenwart. Oldenbourg, 1926.
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