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Sozialpolitik in Österreich 1919 bis 1923

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialpolitik in Österreich 1919 bis 1923

Monograph

Identifikator:
176805004X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-171838
Document type:
Monograph
Author:
Hanusch, Ferdinand http://d-nb.info/gnd/118701460
Fränkel, Richard http://d-nb.info/gnd/1146033133
Title:
Sozialpolitik in Österreich 1919 bis 1923
Place of publication:
Wien
Publisher:
Arbeit u. Wirtschaft, Wiener Volksbuchh. in Komm.
Year of publication:
1923
Scope:
54 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Referat des Abgeordneten Ferdinand Hanusch auf dem Zweiten österreichischen Gewerkschaftskongreß
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialpolitik in Österreich 1919 bis 1923
  • Title page
  • Referat des Abgeordneten Ferdinand Hanusch auf dem Zweiten österreichischen Gewerkschaftskongreß
  • Übersicht über die sozialpolitische Gesetzgebung in Österreich von 1919 bis 1923

Full text

bringen kann. Wenn heute die Versicherung in Kraft träte, 
würden in den ersten zwei Jahren nur die Alten unterstützr 
werden, die 65 Jahre alt sind. Das sollen 120.000 Personen 
sein. Es würden anderthalb Millionen Menschen versichert 
werden und es würden monatlich von Arbeitern und Unter— 
nehmern 25 Millionen aufgebracht werden. Jeder Arbeiter 
müßte wöchentlich zweitausend Kronen zahlen und ebensoviel 
jeder Unternehmer für jeden Arbeiter. Der Zuschuß des 
Staates würde in den ersten fünf Jahren fünf Mil— 
liarden jährlich ausmachen, in den zweiten fünf Jahren 
elf Milliarden jährlich und später fünfzehn Milliarden jährlich. 
Man sagt nun, Staat und Industrie seien nicht imstande, die 
Lasten für die Altersversicherung zu übernehmen. 
Die Frage ist gerade jetzt akut geworden, weil sich die 
Unternehmer der alten Arbeiter rücksichtslos 
entledigen. Arbeiter, die vierzig und mehr Jahre im Be— 
trieb sind, werden auf das Pflaster geworfen. Das ist die 
Humanität des Kapitalismus. Wir haben deshalb dem Hause 
den Antrag unterbreitet, daß die mehr als sechzig Jahre alten 
Arbeiter sowie die invaliden Arbeiter unter sechzig Jahren 
die Arbeitslosenunterstützung erhalten und wir werden alles 
tun, um diesen Antrag Gesetz werden zu lassen. 
Wir haben bisher für das industrielle Proletariat gesorgt, 
soweit das unter gegebenen Verhältnissen möglich war. Doch 
die Landarbeiterschaft entbehrt noch jedes gesetzlichen Schutzes, 
und dem kann die Arbeiterklasse auf die Dauer nicht zuseheü. 
Wir müssen daher trachten, daß die sogialpolitischen Gesetze, 
soweit sie auf die Landwirtschaft anwendbar sind, auf sie aus— 
gedehnt werden. Vorbedingung ist aber: daß die Kompetenz 
für den landwirtschaftlichen Arbeiterschutz nicht im Land— 
wirtschaftsministerium bleibt, wo die Bauern ungeteilten Ein— 
fluß haben; solange das der Fall ist, können wir zu einem 
Landarbeiterschutz nicht kommen. 
Wir fordern auch ein Gesetz über die Arbeitsver— 
mittlung. Zwei Jahre wird schon an einem solchen Gesetz 
gearbeitet, ohne daß es bisher das Licht der Welt erblickt hätte. 
Wir müssen auch die endliche Ratifizierung der 
sozialpolitischen Gesetzgebung beim Internatio— 
aalen Arbeitsamt fordern. Solange wir in der Regierung 
waren, war sie aus folgendem Grunde nicht möglich. Auf 
dem Konareß in Washinaton im Nonember 1919 wurde nämlich
	        

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Sozialpolitik in Österreich 1919 Bis 1923. Arbeit u. Wirtschaft, Wiener Volksbuchh. in Komm., 1923.
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