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Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

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Bibliographic data

fullscreen: Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
  • Title page
  • I. Eröffnung des Kongresses
  • II. Der Freiheitskampf des chinesischen Volkes
  • III. Der britische Imperialismus in Indien, Persien und Mesopotamien
  • IV. Der nordamerikanische Imperialismus und die von ihm bedrohten Völker
  • V. Der Freiheitskampf Ägyptens und der arabischen Völker
  • VI. Der Kampf Afrikas um seine Befreiung
  • VII. Der Freiheitskampf der Neger
  • VIII. Der Kampf um Indonesiens Unabhängigkeit
  • IX. Der Freiheitskampf des indochinesischen Volkes
  • X. Der Kampf des koreanischen Volkes gegen Japan
  • XI. Der italienische Faschismus
  • XII. Der Kolonialhunger des neuen deutschen Imperialismus
  • XIII. Die Verbindung der nationalrevolutionären Bewegung mit dem proletarischen Klassenkampf
  • XIV. Die Taktik des proletarischen Klassenkampfes zur Unterstützung des kolonialen Freiheitskampfes
  • XV. Der Freiheitskampf der unterdrückten Völker und die Gewerkschaften
  • XVI. Die "Kulturmission" der abendländischen Völker
  • XVII. Die Gründung der Liga gegen Imperialismus und für nationale Unabhängigkeit
  • XVIII. Organisatorisches
  • Inhaltsverzeichnis

Full text

Begrüßungen durch Briefe und Telegramme. 265 
wird diese Forderung nicht anerkannt, wie u. a. die Stellungnahme der 
Frauenliga beweist. 
Einmütig aber sind wir in der Überzeugung, daß das Verhältnis der 
weißen zu den farbigen Rassen eines der wichtigsten Probleme der Friedens- 
sicherung ist und nach Aufräumung unter vielen veralteten Vorurteilen 
verlangt, ferner in der Forderung, daß für die Kolonialverwaltung und für 
die Entwicklung der heute in Abhängigkeit lebenden Völker zur Selbständig- 
keit nur die Interessen dieser Völker selbst und nicht die der Kolonialmächte 
bestimmend sein dürfen. Auch hoffe ich, in Übereinstimmung mit allen 
Kartellmitgliedern zu sein, wenn ich für uns Pazifisten als unerträglich be- 
zeichne, daß, während blutige Kriege, wie z. B. in Syrien und Marokko, 
geführt werden, der Völkerbund mit verschränkten Armen danebensteht, 
unter Umständen durch seine Satzungen verhindert, irgendwie einzugreifen. 
So ist trotz der angedeuteten Meinungsverschiedenheiten doch eine breite 
Grundlage gemeinsamer Anschauungen vorhanden, und ich darf der Hoff- 
nung Ausdruck geben, daß eben in dieser Richtung dessen, was uns gemein- 
sam ist, der Kongreß nützliche Arbeit leisten wird.“ 
Das Zentralkomitee der 1.A.H. begrüßt den Brüsseler Kongreß wie folgt: 
„Die Internationale Arbeiterhilfe, die 15 Millionen Frauen und Männer 
in allen Ländern vereinigt, entbietet dem Kongreß in Brüssel herzliche Grüße. 
Die Internationale Arbeiterhilfe ist stolz darauf, daß ihre einzelnen Sek- 
tionen bei dem Zustandekommen des Kongresses tatkräftige Hilfe geleistet 
haben. Unsere Organisation wird auch in Zukunft alles tun, um den schweren, 
aber notwendigen Kampf gegen Imperialismus und nationale Unterdrückung 
mit allen Kräften zu fördern und zu unterstützen. 
Es lebe die Vereinigung aller unterdrückten Völker, Rassen und Menschen! 
Es lebe der erste Kongreß gegen Imperialismus und nationale Unter- 
drückung!“ 
Ernst Toller richtet an den Kongreß folgende Zeilen: 
„Der Kongreß von Brüssel ist ein welthistorisches Ereignis. Zum ersten 
Male in der Geschichte treffen sich die Delegierten der in mannigfachsten 
Formen unterdrückten Völker mit den Delegierten des werktätigen Volkes 
der imperialistischen Staaten, um gemeinsam Möglichkeiten und Wege ihrer 
Befreiung zu beraten. 
Brüssel hat eine gigantische Aufgabe: Hier muß das Fundament des 
wahren Völkerbundes geschaffen werden. Der Völkerbund von Genf wird 
sterben, denn er will 1919 verewigen, er will die Macht der Starken noch mehr 
stärken, die Fesseln der Schwachen und Unterdrückten noch enger schnüren. 
Der Völkerbund von Brüssel wird leben, in ihm schlägt der Puls der 
Zukunft: Die freie brüderliche Menschheit.“ 
An
	        

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Das Flammenzeichen Vom Palais Egmont. Neuer Deutscher Verlag, 1927.
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