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Ansprachen und Vorträge

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Bibliographic data

fullscreen: Ansprachen und Vorträge

Monograph

Identifikator:
1769367772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-186190
Document type:
Monograph
Title:
Ansprachen und Vorträge
Place of publication:
Oldenburg
Publisher:
Stalling
Year of publication:
1925
Scope:
50 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3. Begrüßungsrede des Obmanns der Bremer Werkgruppe, Generalkonsul Dr. h.c. Roselius
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ansprachen und Vorträge
  • Title page
  • Contents
  • 1. Ansprache des Vorsitzenden Geheimrat Richard Riemerschmid
  • 2. Begrüßungsrede des Vertreters des Senats zu Bremen, Dr. Stahlknecht
  • 3. Begrüßungsrede des Obmanns der Bremer Werkgruppe, Generalkonsul Dr. h.c. Roselius
  • 4. Vortrag des Herrn Dr. Theodor Heuß, M.d.R., über "Export und Qualitätsproduktion"
  • 5. Vortrag des Herrn Dr. Hasselmann=Hamburg über "Kulturaufgaben des Schiffbaus"
  • 6. Bericht des Herrn Museumsdirektor Dr. Walter Riezler=Stettin, über die Pariser Ausstellung

Full text

die werken möchten, Anreiz und Gelegenheit zu geben, zu werken. 
Die Tagung des Deutschen Werkbundes in Bremen mag die allzu 
Bequemen aufrütteln und ihnen den Mut einflößen, selbst zu 
werken und nicht wie bisher im stumpfen Nachahmungstrieb 
geistlos gewordener Materie aus Gewohnheit oder blinder 
Stubenweisheit nachzuahmen. Bei dem Primitiven müssen wir 
anfangen und versuchen, in Geist und Gefühl unserer Zeit das 
auszudrücken, was in uns liegt, dann werden wir zu neuen und 
großen Formen kommen. Zu deutschen Formen, die sich wie ein 
Dom erheben aus dem Wirrsal der Gemeinplätze. Der Werk— 
bundgedanke wirkt gestaltend auf das deutsche Volk, weil in ihm 
der Keim des Aufbaues liegt. Im Boden der Heimat wurzelnd, 
sollen unsere Werke wachsen, Zeugnis gebend von der Kraft, die 
wir selbst sind. Ein Volk, das seinen eigenen Werkgedanken ver— 
loren hat, das fremde Götzen anbetet, und glaubt, im Kampfe 
um seine Existenz durch Außerlichkeit siegen zu können, trägt das 
Signum des Vergehens an der Stirn. Es geht ihm wie dem 
Kranken, der in seiner Fieberphantasie Dinge sich vollenden sieht, 
die am nächsten Morgen nicht wieder zusammengebracht werden 
können und dann nach dem UÜberschwang den schalen Geschmack 
des Nichtkönnens auslösen. Wie viele, die schaffen möchten, er— 
müden. Wißt ihr denn nicht, daß die Ermüdung eine Empörung 
des Gefühls gegen übertrieben angewandte und veraltete Form 
ist? Ein Schaffender, der zugleich Schöpfer ist, ein wahrer Werker 
ermüdet nie! Seine Kraft ist göttlichen Ursprungs; sie ist ge— 
wonnen aus der Berührung mit der allmächtigen schöpfenden 
Kraft. Wird solche Kraft in vielen von uns lebendig, wird das 
Volk davon ergriffen, so ist auch die Zukunft unser! Zum Schluß 
ein Werkspruch unseres Altmeisters Goethe: 
„Und umzuschaffen das Geschaffene, 
Damit sichs nicht zum Starren waffne, 
Wirkt ewiges lebendiges Tun, 
Und was nicht war, nun will es werden. 
Zu reinen Sonnen, farbigen Erden, 
In keinem Falle darf es ruhn.“ 
12
	        

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Ansprachen Und Vorträge. Stalling, 1925.
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