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Ansprachen und Vorträge

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Bibliographic data

fullscreen: Ansprachen und Vorträge

Monograph

Identifikator:
1769367772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-186190
Document type:
Monograph
Title:
Ansprachen und Vorträge
Place of publication:
Oldenburg
Publisher:
Stalling
Year of publication:
1925
Scope:
50 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
6. Bericht des Herrn Museumsdirektor Dr. Walter Riezler=Stettin, über die Pariser Ausstellung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ansprachen und Vorträge
  • Title page
  • Contents
  • 1. Ansprache des Vorsitzenden Geheimrat Richard Riemerschmid
  • 2. Begrüßungsrede des Vertreters des Senats zu Bremen, Dr. Stahlknecht
  • 3. Begrüßungsrede des Obmanns der Bremer Werkgruppe, Generalkonsul Dr. h.c. Roselius
  • 4. Vortrag des Herrn Dr. Theodor Heuß, M.d.R., über "Export und Qualitätsproduktion"
  • 5. Vortrag des Herrn Dr. Hasselmann=Hamburg über "Kulturaufgaben des Schiffbaus"
  • 6. Bericht des Herrn Museumsdirektor Dr. Walter Riezler=Stettin, über die Pariser Ausstellung

Full text

Möbels um so mehr zurücktritt, je besser und ausgereifter die 
betreffenden Stücke sind. Die Beeinflussung durch. Deutschland 
und Osterreich ist deutlich zu spüren. Diese Beeinflussung wird 
von den Franzosen selbst zugegeben, wenn sie auch mit aus— 
gesprochener Absichtlichkeit die historische Entwicklung so darstellert, 
daß bei der Schaffung des modernen Stils der deutsche Anteil 
hinter den von Belgien und England möglichst zurücktritt. Sie 
geben aber zu, — das ist in einem sehr lesenswerten Artikel eines 
Sonderheftes der „Illustration“ ausdrücklich zu lesen — daß die 
Ausstellung des „Münchener Bundes“ im Salon d'Automne 
1910 den modernen französischen kunstgewerblichen Stil für eine 
Zeit lang geradezu gefährlich beeinflußt habe. Freilich sei mit 
dem Ausbruch des Krieges die Beeinflussung mit einem Schlage 
zu Ende gewesen, Frankreich habe seine Selbständigkeit wieder 
gewonnen, und „heute sei es nahe dem Triumph“. (seiterkeit.) 
Meine Damen und Herren, die Sache ist nicht so einfach. Ich 
will nicht behaupten, daß das französische Kunstgewerbe vor 
einem neuen Triumph steht in dem Sinne, daß Frankreich wieder 
die Vorherrschaft erringen werde, wie sie es zur Zeit der fran— 
zösischen Könige gehabt hat. Es wird niemals mehr ein Kunst— 
gewerbe geben, dessen Form so einseitig französisch orientiert ist, 
aber das französische Möbel wird, davon bin ich überzeugt, in 
etwa fünf bis zehn Jahren zu einer durchaus modernen Form 
von organischer Vollendung gekommen sein. Heute ist es noch 
nicht so weit, die Einflüsse, überhaupt die neue Einstellung zu 
Möbel und Raumgestaltung sind noch nicht ganz organisch ver— 
arbeitet. Man findet noch viel äußerlich angeklebte Schmuck 
formen, und es fehlt meistens die letzte Einheit. Aber der Weg 
nach diesem Ziele ist beschritten. 
Man hat bei uns oft gesagt, daß dem heutigen Frankreich die 
Erfindungskraft fehlt. Selbst wenn das richtig sein sollte, wäre 
damit noch nicht das Urteil über das moderne französische Kunst— 
gewerbe gesprochen. Denn hierbei kommt es viel weniger auf 
Erfindungskraft an als auf Feinheit der Empfindung für Pro— 
portionen, Linienführung und Materialbehandlung, mit einem 
Worte auf Geschmack und lebendiges Gefühl. Und gerade dies 
47
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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