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Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

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Bibliographic data

fullscreen: Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

Monograph

Identifikator:
177130992X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153391
Document type:
Monograph
Author:
Wokurek, Ludwig
Title:
Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
Place of publication:
Brünn
Publisher:
Verlag des "Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik"
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 405 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Das Recht des Arbeitsvertrages
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. Allgemeiner Teil
  • II. Teil. Das Recht des Arbeitsvertrages
  • III. Teil. Arbeiterschutzrecht
  • IV. Teil. Das Arbeitsverfassungsrecht
  • V. Teil. Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnisse
  • Index

Full text

sich diejenige Partei, die einen Auflösungsgrund gehabt hat, ihn aber 
eine gewisse Zeit nicht geltend gemacht hat, sich damit beruhigt hat. 
Qui tacet, consentire videtur.) Es wird also angenommen werden 
können, daß sich cine solche Vertragspartei, wenn sie spätestens bis 
zum Ablaufe der vertragsmäßigen bzw. gesetzlichen Kündigungszeit 
den Auflösungsgrund nicht geltend gemacht hat, beruhigt und des 
Rechtes der Gellendmachung desselben begeben hat (so auch Kaskel, 
Arbeitsrecht, Seite 1383, Fußnote 33). Die deutsche Gewerbeordnung, 
welche die Auflösungsgründe in den 88 1283, 124 regelt, sieht bei 
einigen derselben für die Ausübung des Kündigungsrechtes eine Aus— 
schlußfrist von einer Woche nach Keuntnis des Kündigungsrechtes vor. 
Das außerordentliche Kündigungsrecht des Arbeitgebers ist, wie früher 
ausgeführt wurde, bezüglich der Mitglieder des Betriebsausschusses 
nicht beschränkt, wenn die Entlassung eines Betriebsausschußmit— 
gliedes aus Gründen erfolgt, die den Arbeitgeber zur augenblicklichen 
Entlassung des Arbeitnehmers gemäß 8 82 G. O., 8S 27 H. G.«G. oder 
nach den analogen in der Slovakei und Karpatorußland geltenden 
Besetzen berechtigen. Ob ein solcher Grund vorliegt, bedarf im Streit— 
falle richterlicher Entscheidung. 
Das allgemeine Berggesetz ex 1854 schreibt im 8 201 vor, daß, 
insoferne durch Dienstveriräge oder durch, die Dienstordnung nicht 
andere Bestimmungen getroffen werden, Beamte und Aufseher nur 
nach einer dreimonatlichen, Arbeiter nach einer vierzehntägigen Auf— 
kündigungsfrist aus dem Dienste austreten oder entlassen werden 
können. (Uber die Folgen des eigenmächtigen Dienstaustrittes enthält 
das Berggesetz keine Bestimmung, es sind daher im Sinne des 82 
Berggeseßes die allgemeinen Gesetze bzw. die Gewerbeordnung in dieser 
Hinficht subsidiar anzuwenden!) 
Das Berggesetz kennt auch Fälle des kündigungslosen Aus— 
trittes aus der Ärbeit baw. der Entlassung aus der Arbeit obne Kün— 
digung. 
Bezüglich der Entlassung aus der Arbeit ohne Kündigung 
schreibhen die 88 202 und 208 foldgendes vor: 
8 202. Beamte, Aufseher oder Arbeiter, welche eines Ver— 
brechens, eines aus Gewinnsucht entsprungenen oder der öffentlichen 
Sittlichkeit zuwiderlaufenden Vergehens oder einer dergleichen Uber— 
tretung schuldig erkannt werden oder welche sich eines Vergehens oder 
iner Übertretung gegen die Sicherheit der Person, der Ehre oder des 
Ligentums ihres Dienstherrn nach dem allgemeinen Strafgesetze 
chuldig gemacht haben, können von demselben des Dienstes sogleich 
89
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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