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Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

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Bibliographic data

fullscreen: Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

Monograph

Identifikator:
177130992X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153391
Document type:
Monograph
Author:
Wokurek, Ludwig
Title:
Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
Place of publication:
Brünn
Publisher:
Verlag des "Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik"
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 405 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Teil. Arbeiterschutzrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. Allgemeiner Teil
  • II. Teil. Das Recht des Arbeitsvertrages
  • III. Teil. Arbeiterschutzrecht
  • IV. Teil. Das Arbeitsverfassungsrecht
  • V. Teil. Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnisse
  • Index

Full text

Die Übermüdung kann wohl durch Energie und „Spaunung“ 
relativ hinausgeschoben werden, doch folgt dann um so rascher die Er— 
schöpfung mit ihren vielfachen Symptomen: allgemeine Ernährungs— 
störungen (Anämie), Reaktionen einzelner Ogane und Muskel— 
gruppen, besonders des Herzmuskels, Herabsetzung der Widerstands— 
kraft gegen Unfälle, Gift und Infektionsstoffe. Die geistige Über— 
arbeitung charakterisiert sich besonders durch Überempfindlichkeit gegen 
iußere Reize (Schall, Licht usw.), durch Schlaflosigkeit, Angstzustände, 
Appetitstörungen u. a., kurz durch die vielseitigen Symptome der Ner— 
dosität und Neurasthenie. Diese Folgen der Ubermüdung treten um 
so früher ein, je anftrengender und gesundheitsschädlicher die Arbeit 
ist, je jugendlicher und weniger widerstandsfähig der Körper ist, je un— 
Jünstiger die sonstigen Arbeitsbedingungen und die soziale Lage sind 
Als die physiologischen Grundlagen der Ermüdung müssen wir 
teils Strukturveränderungen im Muskel- und Nervengewebe, teils 
die Ansammlung toxischer Verbrauchsstoffe in der grauen Substanz 
der Großhirnrinde und im Muskel, vielleicht auch das Aufzehren einer 
Nnergetischen Substandz in diesen Geweben annehmen. 
Der Moment, in welchem die Arbeit beginnt, Körper oder Geist 
zu schädigen, kann wohl nie allgemein festgelegt werden; es wird sich 
nie verhüten lassen, daß der eine eine relativ, der andere eine absolut 
schwere Arbeit sich aufgebürdet hat, daß der dritte zwar nicht unter 
ener im energetischen Sinne erschöpfenden, aber doch durch zu lange 
Dauer ermüdenden Arbeit zu leiden hat. Denn die Toleranz der Arbeit 
wird von einer Reihe von individuellen Faktoren beeinflußt: Alter, 
Konstitution und Lebensführung, Energie und geistiger Spannkraft. 
Nicht zum wenigsten ist die pfychische Konstitution, die Stimmung, 
auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit von Einfluß. Wäh— 
rend man bei guter Stunmung leicht fortkommt, geht bei schlechter 
Stimmung die Arbeit nicht von der Hand, tritt die Ermüdung viel 
früher ein — ein Moment von nicht zu unterschätzender Bedeutung 
besonders für die gewerblichen Arbeiter; denn mancherlei Sorgen und 
Unzufriedenheiten lähmen die Arbeitskraft und benötigen viel ener— 
uschere Willensimpulse. Weiterhin wirken bekanntermaßen diese 
Stimmungen unter Unterständen empfindlich auf Appetit, Verdauung 
und körverliche Widerstandskraft. 
Die Schädigungen der körperlichen und geistigen Ubermüdung 
verden behoben durch rechtzeitige und genügend lange Pausen; letztere 
nüssen befonders für die geistige Anstrengung ausreichend sein, da 
Nachwirkungen nicht so schnell zurückgehen, als die der körper— 
ichen.
	        

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Das Arbeitsrecht Der Čechoslovakischen Republik. Verlag des “Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik”, 1928.
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