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Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

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Bibliographic data

fullscreen: Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

Monograph

Identifikator:
177130992X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153391
Document type:
Monograph
Author:
Wokurek, Ludwig
Title:
Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
Place of publication:
Brünn
Publisher:
Verlag des "Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik"
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 405 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Teil. Arbeiterschutzrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. Allgemeiner Teil
  • II. Teil. Das Recht des Arbeitsvertrages
  • III. Teil. Arbeiterschutzrecht
  • IV. Teil. Das Arbeitsverfassungsrecht
  • V. Teil. Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnisse
  • Index

Full text

Die Einteilung der vom zuständigen Gewerbeinspektorate bewil— 
ligten Überzeil braucht nicht im Einvernehmen mit der Arbei— 
berschaft zu erfolgen. Diese Uberzeit kann vielmehr vom Arbeit— 
geber frei nach eigenem Ermessen dem Bedarfe der Produktion 
entsprechend aufgeteilt werden. 
Die Weigerung, eine derart vom Unternehmer verteilte Über— 
zeit zu verfahren oder der Nichtantritt bildet einen Entlassungs— 
grund nach 8 82f G.O. (unbefugtes Verlassen der Arbeit). 
Es bedeutet keine Verletzung des 8-Stundentaggesetzes, wenn 
an einzelnen Tagen der Woche mehr als 10 Stunden gearbeitet 
wird, nur darf die Gesamtsumme der in der Woche verfahrenen 
Arbeitsstunden (mit Ausnahme der Überstunden) nicht mehr 
als 48 Stunden betragen. 
(Dieses Urteil samt Entscheidungsgründen ist auch veröffent— 
licht in den Mitteilungen des deutschen Hauptverbandes der Indu— 
strie, 1926, Folge 44, Seite 831.) 
Der Arbeitgeber, welcher in Verletzung der gesetzlichen Bestim—⸗ 
mungen Arbeitnehmer über die zulässige Dauer beschäftigt, ist straf—⸗ 
bar, und zwar nach 8 13 des Gesetzes, welcher lautet: 
„Übertretungen dieser Bestimmungen werden von den poli⸗ 
tischen Behörden J. Instanz bzw. von den Revierbergämtern mit 
Geldstrafe bis zu 2000 R, im Uneinbringlichkeitsfalle mit Arrest 
bis zu drei Monaten bestraft. Wiederholt sich die Übertretung und 
Bestrafung, so kann eine Geldbuße bis 5000 Keoder eine Arrest⸗ 
strafe bis zu sechs Monaten verhängt werden.“ 
Die gesetzliche Regelung der Arbeitszeit gehört, wie früher 
betont, dem öffentlichen Rechte an und schafft nur eine Verpflichtung 
des Arbeitgebers gegenüber dem Staate; die Verpflichtung des Arbeit—⸗ 
nehmers zur Arbeit, zur Leistung der Überstunden, die Art der Ent— 
lohnung der Üüberstunden gehört dem privatrechtlichen Arbeitsvertrage 
an; allerdings wird der Arbeitgeber wohl annehmen, daß der Arbeit— 
nehmer sich zur Leistung der gesetzlich zulässigen bzw. behördlich bewil⸗ 
ligten Überstunden verpflichten will, soweit nicht das Gegenteil ver⸗ 
traglich vereinbart ist (so auch Kaskel, Arbeitsrecht, Seite 178). 
Im Hinblick auf die Tatsache, daß die Leistung von Üüberstun— 
den immer eine Erweiterung des gesetzlichen Achtstundentages bedeutet, 
ist die Forderung, daß auch die grundfätzlichen Bestimmungen über 
die Bewilligung von Überstunden durch internationale Vereinbarun— 
gen geregelt werden soll, gerechtfertigt, da ohne solche internationale 
Vereinbarungen über die höchstzulässige Arbeitszeit illusorisch werden 
kännten! 
3
	        

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Das Arbeitsrecht Der Čechoslovakischen Republik. Verlag des “Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik”, 1928.
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