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Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

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Bibliographic data

fullscreen: Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

Monograph

Identifikator:
177130992X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153391
Document type:
Monograph
Author:
Wokurek, Ludwig
Title:
Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
Place of publication:
Brünn
Publisher:
Verlag des "Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik"
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 405 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Teil. Arbeiterschutzrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. Allgemeiner Teil
  • II. Teil. Das Recht des Arbeitsvertrages
  • III. Teil. Arbeiterschutzrecht
  • IV. Teil. Das Arbeitsverfassungsrecht
  • V. Teil. Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnisse
  • Index

Full text

Die im 8 8, Absatz 2, vorgesehene Verfügung des Ministers 
für soziale Fürsorge ist im Artikel IV der Durchführungsverordnung 
erfolgt; die im 8 8, Abs. 2, vorgesehen Verfügung im Ärtikel V. 
AUber die in den 88 8 und 9 behandelte Beschränkung der Be— 
schäftigung von Frauen bei Nachtarbeiten und von Jugendlichen bei 
solchen Arbeiten wird bei Erörterung des wegen perfönlicher Eigen— 
schaften den Frauen, Kindern und Jugendlichen zukommenden er— 
höhten Schutzes gesprochen werden; es werden daher die 88 10 und I1, 
welche „Jugendliche Arbeitnehmer“ betreffen, hier nur der Vollstän— 
diakeit halber angeführt: 
58 10. In den im 8 1 genannten Unternehmungen dürfen Kin— 
der, die den obligaten Schulbesuch nicht vollendet und das 14. Lebens⸗ 
jahr nicht erreicht haben, gegen Entlohnung nicht beschäftigt werden. 
11. 6). Jugendliche männliche Arbeitnehmer bis zu 16 Jah⸗ 
ren und weibliche bis zu 18 Jahren dürfen nur bei leichteren Arbeiten, 
die ihrer Gesundheit nicht schaden und ihrer körperlichen Entwicklung 
nicht hinderlich sind, verwendet werden. 
() Für Arbeiten unter der Erde einschließlich der Räumungs— 
8 beim Grubenbau dürfen nur männliche Arbeiter verwendet 
erden.“ 
Es steht fest, daß die Nachtarbeit große Schädigungen der Ge— 
sundheit mit sich bringt; sie ist daher tunlichst einzuschränken und, 
wenn sie schon aus Gründen technischer Natur und aus Rücksicht auf 
die internationale Konkurrenz nicht ganz entbehrt werden kann, sind 
alle nur möglichen Kautelen zu schaffen, daß ihre schädlichen Folgen 
wenigstens auf das tunlichste Mindestmaß reduziert werden. 
Über die Nachtarbeit äußert sich Koelsch (Mosse und Tugend— 
reich, „Krankheit und soziale Lage“, Seite 159) wie folgt: „Die 
physiologische Erholungszeit ist der Schlaf; während des gesunden 
Schlafes geschieht die Eliminierung der angesammelten Ermüdungs— 
stoffe aus dem Körper am vollkommensten, der Körper erwacht mit 
dem Gefühle körperlicher und geistiger Frische und vollkommener 
Leistungsfähigkeit. Diese für den Organismus unbedingt notwendige 
Regeneration im normalen Schlaf findet aber tagsüber nicht im 
vollen Umfange statt. Der in der Nacht entzogene Schlaf kann aller⸗ 
dings am Tage nachgeholt werden, doch bedarf der Körper am Tage, 
um dieselbe Frische wie nach einem ausreichenden Nachischlafe zu er— 
langen, einer längeren Ruhezeit, da der Schlaf am Tage infolge des 
Tageslärmes und Tageslichtes, im Sommer auch infolge der hoͤheren 
Lufstwärme, nicht so tief wie in der Nacht ist.“ (Gutachten des Reichs— 
gesundheitsamtes.) Fortgesetzte Nachtarbeit ist demnach die Quelle 
empfindlicher gesundheitlicher Beeinträchtigung und vorzeitiger Er—
	        

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Das Arbeitsrecht Der Čechoslovakischen Republik. Verlag des “Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik”, 1928.
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