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Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

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Bibliographic data

fullscreen: Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

Monograph

Identifikator:
177130992X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153391
Document type:
Monograph
Author:
Wokurek, Ludwig
Title:
Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
Place of publication:
Brünn
Publisher:
Verlag des "Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik"
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 405 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Teil. Das Arbeitsverfassungsrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. Allgemeiner Teil
  • II. Teil. Das Recht des Arbeitsvertrages
  • III. Teil. Arbeiterschutzrecht
  • IV. Teil. Das Arbeitsverfassungsrecht
  • V. Teil. Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnisse
  • Index

Full text

Gewerkschaften, welche für ihre Mitglieder den Staatsbeitrag anspre— 
chhen, diesen ein Rechtsanspruch auf die Arbeitslosenunterstützung ein— 
zuräumen sein. 
Durch dieses Gesetz werden den Gewerkschaften wichtige Auf— 
gaben übertragen, indem sie im Sinne desselben, nach 8 8, den 
Staatsbeitrag dem Arbeitslosen gleichzeitig mit der eigenen Arbeits— 
losenunterstüßzung auszahlen auf Rechnung des Staatsschatzes; nach 
z3 muß jedoch der Arbeitslose Anspruch auf die gewerkschaftliche 
Arbeitslosenunterstützung besitzen. Den Gewerkschaften werden auch 
in anderen Gesetzen Aufgaben übertragen, welche eine wichtige Mit— 
wirkung bei der staatlichen bzw. öffentlichen Verwaltung darstellen. 
So sind nach 8 11 des Sozialversicherungsgesetzes ex 1924 durch die 
üolitischen Behörden zweiter Instanz die Werte der Naturalbezüge 
durch Kundmachung bis Ende jedes Jahres verbindlich zu bestimmen 
nach Anhörung von Vertrauensmännern der Versicherlen und der 
Arbeitgeber, insbesondere der Vertreter der Gewerkschaftszentralen. 
Die Arbeiterberufsvereine haben sich am frühesten und am 
neisten, und zwar von politischen Einflüssen unabhängig in Großz— 
hritannien entwickelt unier dem Namen Trade Unions. Die Einfüh— 
rung der Koalitionsfreiheit im Jahre 1824 förderte mächtig die Ent— 
wicklung dieser Organisationen, es kam zu mancherlei Störungen in 
der Enlwicklung, so durch die „Chartistenbewegung“ in den dreißiger 
und vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, endlich setzte sich der 
Gedanke der beruflichen Zusammenfassung der Arbeiter zu großen 
Verbänden, wie dies zuerst bei den Maschinenbauern im Jahre 1851 
berwirklicht wurde, mit Erfolg durch. Im Jahre 1869 erfloß ein 
provisorisches Gesetz zum Schutze des bis dahin ungeschützten Ver— 
nogens der Gewerkvereine gegen Diebstahl und Unterschlagung und 
im Jahre 1871 kam es zur gesetzlichen Anerkennung der Gewerk⸗ 
hereme durch den Trade-Unions-Act. Im Jahre 1899 entstand die 
straff organisierte General Federation of Trade Unions, die Zentral⸗ 
organisation der englischen Gewerkvereine. Nach England ist die ge— 
werkschaftliche Entwickkung in den Vereinigten Staaten von Nord— 
amerita am meisten fortgeschritten; Deutschland steht bezüglich der 
gewerkschaftlichen Entwicklung an dritter Stelle, es übte auf die Ent— 
wicklung in Veutschland das englische Vorbild den größten Einfluß 
aus. Die ersten deutschen Vereine in dieser Richtung waren der Tabak— 
arbeilerpberein, begründet im Jahre 1865 und der Verband der 
deutschen Buchdrucker, begründet 1866. 
Statistik der Arbeitnehmergewerkschaften, in 
der sechossobakischen Republik, nach dem Stande vom 31. Dezember 
1926 (nach einer Veröffentlichung in den Mitteilungen des Statisti—⸗ 
schen Statsamtes der ess. Republik, Jahrgang 1927, Nr. 70-79). 
— 309 —
	        

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Die Zollgesetze Der Österreichisch-Ungarischen Monarchie Nach Dem Gegenwärtigen Stande Der Gesetzgebung Nebst Allen Auf Die Einhebung Und Verwaltung Der Zölle Bezug Habenden Vorschriften Und Erlässen. Beck, 1871.
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