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Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

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Bibliographic data

fullscreen: Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

Monograph

Identifikator:
177130992X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153391
Document type:
Monograph
Author:
Wokurek, Ludwig
Title:
Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
Place of publication:
Brünn
Publisher:
Verlag des "Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik"
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 405 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Teil. Das Arbeitsverfassungsrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. Allgemeiner Teil
  • II. Teil. Das Recht des Arbeitsvertrages
  • III. Teil. Arbeiterschutzrecht
  • IV. Teil. Das Arbeitsverfassungsrecht
  • V. Teil. Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnisse
  • Index

Full text

schäftigt waren, Fabriksausschüsse in der Form der Beschwerdekom— 
nisstonen eine Exweiterung ihrer Aufgaben bzw. ihrer Befugnisse er— 
fahren. In Rußland schuf die Revolution „Betriebsräte“, welche im 
Jahre 1917 von dem Regime der Bolschewiken geschaffen, politische 
Organe waren, welche in den ersten Jahren nach dem Umsturz in 
Rußland ohne die erforderliche Schulung, Erfahrung und Disziplin 
die Wirtschaftsbetriebe leiteten; man kebrte aber später im Hinblick 
auf, die gemachten Erfahrungen zur individuellen Führung der Be— 
triebe zurück. In England beschäftigte sich eine im Jahre 1916 einge⸗ 
etzte parlamentarische Kommission unter Teilnahme von Sachver— 
tändigen aus den Kreisen der Ärbeitnehmer und Arbeitgeber mu der 
Frage der dauernden Besserung des Verhältnisses zwischen diesen 
beiden Interessentengruppen behufs Produktionssteigerung; nach 
hrem Vorsitzenden Whitley genannt, gab diese Kommission Whitley 
Neports hexaus; der dritte Bericht der Kommission vom 18. Oklober 
1917, betrifft ausschließlich die Frage der Errichtung von Betriebs 
ausschüssen. Dieser Bericht sagt? „Unseres Erachtens sollten die Be— 
triebsräte regelmäßig und wenigstens alle 14 Tage zusammenkommen. 
Stets müßte der Gedanke des Aufschwunges der Industrie, in welcher 
sie arbeiten, im Vordergrunde stehen. Verbesserungsanträge aller Art 
sollten willkommen sein und offen verhandelt werden. Praktische An— 
träge sind von allen Gesichtspunkten aus zu untersuchen. Es ist hier 
ein unbenützter Reichtum konstruktiver Fähigkeiten vorhanden, weiche 
den gleichen Wert für die Industrie, wie für den Staat haben, und 
welche bloß auf die Gelegenheit zur Geltendmachung und auf die 
Mittel zu ihrer Aufdeckung warten. Die alten und neuen Probleme 
finden ihre Lösung in dem Zusammenarbeiten von Wissen, Erfah— 
rung und guten Willen. Die Betriebsausschüsse würden ihr Haupiziel 
derfehlen, wenn sie bloß der Schlichtung ftrittiger Fragen dienten.“ 
In Österreich kam es zum Betriebsrätegesetz voin 15. Mai 1919 
mit Wirksamkeit vom 24. Juli 1919; in Deutschland zum Betriebs— 
rätegesetz vom 4. Feber 1920 mit Wirksamkeit vom 9. Feber 1920. 
Die bechoslovakische Gesetzgebung zeitigte auf diesem Gebiete: 
das Gesetz vom 25. Februar 1920, Slg. Nr. 148; betreffend die Be— 
teiligung der Arbeitnehmer beim Bergbaue an der Werksverwaltung 
und deren Anteil am Reingewinne; das Gesetz vom 25. Februar 1920 
Slg. Nr. 144, über die Betriebs- und Revierräte beim Bergbau, und 
das Gesetz vom 12. August 1921, Slqa. Nr. 380, über die Betriebs— 
ausschüsse. 
8 24. Organisation des Betriebes beim Bergbau. 
Die beiden Gesetze, welche die Organisation des Betriebes beim 
Bergbau betreffen, das Gesetz vom 25. Feber 1920, Slg. Nr. 143, und 
31.
	        

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Compte Rendu Des Travaux de La Chambre Syndicale Pendant Lʹannée 1926. Soc. Anonyme du Sémaphore de Marséille, 1927.
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