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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
177130992X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153391
Document type:
Monograph
Author:
Wokurek, Ludwig
Title:
Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
Place of publication:
Brünn
Publisher:
Verlag des "Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik"
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 405 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
    Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Das Heilmittel. 
Buch VI. 
2\2 
besser. Wäre es den Gutsherren auch untersagt, von ihren Pächtern 
eine Pachterhöhung zu fordern und solange die festgesetzte Pacht bezahlt 
wird, sie auszusetzen, so würde doch die große Menge der Produzenten 
nichts dadurch gewinnen. Die nationalökonornische Rente würde trotz 
dem zunehmen und den auf die Arbeit und das Kapital entfallenden 
Anteil am Ertrage dennoch beständig vermindern. Der einzige Unter 
schied würde sein, daß die Pächter der anfänglichen Gutsherren ihrerseits 
Gutsherren würden und ihrerseits durch die Vermehrung gewönnen. 
wenn durch eine Beschränkung des den einzelnen gestatteten Grund 
besitzes, durch die Regulierung der testamentarischen Verfügungen und 
der Erbfolge oder durch progressive Besteuerung die wenigen Tausende 
von Grundbesitzern Großbritanniens um zwei oder drei Millionen ver 
mehrt würden, so würden diese zwei oder drei Millionen allerdings dabei 
gewinnen. Aber die übrige Bevölkerung würde dabei nicht besser fahren. 
Eie würde keinen größeren Anteil an den Vorteilen des Grundbesitzes 
haben als vordem. Und wenn, was offenbar unmöglich ist, der Grund 
und Boden unter die ganze Bevölkerung gleichmäßig verteilt und Ge 
setze erlassen würden, welche der Tendenz zur Konzentration dadurch 
Schranken setzten, daß niemand mehr als die festgesetzte Menge besitzen 
dürfte, was würde aus der Zunahme der Bevölkerung werden? 
Was durch größere Teilung des Grund und Bodens zu erreichen ist, 
kann man in denjenigen Gegenden Frankreichs und Belgiens sehen, 
wo eine sehr weitgehende Teilung herrscht. Daß eine derartige Teilung 
des Grund und Bodens im ganzen viel besser ist und dem Staate eine 
weit festere Grundlage verleiht als diejenige, die in England herrscht, 
darüber kann kein Zweifel bestehen. Aber daß sie die Löhne nicht erhöhü 
und die Lage der Klasse nicht verbessert, welche nur ihre Arbeit hat, 
ist ebenso klar. Diese französischen und belgischen Bauern üben eine so 
strenge Sparsamkeit, wie sie kein englischsxrechendes Volk kennt. Und 
wenn dort nicht so schlagende Anzeichen von Armut und Elend dev 
untersten Klasse sichtbar sind, wie auf der anderen Seite des Kanals, 
so muß dies, wie ich glaube, nicht bloß diesem, sondern auch einem anderen 
Umstande zugeschrieben werden, welcher die Fortdauer der außerordent 
lichen Teilung des Grundbesitzes erklärt —daß nämlich dort der materielle 
Fortschritt nicht so schnell vor sich gegangen ist. 
Weder die Bevölkerung hat sich dort mit gleicher Schnelligkeit 
vermehrt (sie war im Gegenteil fast stationär), noch waren die Verbesse 
rungen in den Produktionsmethoden so groß. Nichtsdestoweniger kon 
statiert kferr de Laveleye, der für den Kleinbesitz schwärmt und dessen 
Zeugnis daher mehr Gewicht haben wird, als das englischer Beobachter, 
bei denen man ein Vorurteil zugunsten des in ihrem Lande herrschenden 
Systems voraussetzen könnte, Herr de Lavelezw konstatiert in seinem 
vom Eobden-Klub gedruckten Artikel über die Landschsteme Belgiens 
und Hollands, daß die Lage des Arbeiters unter diesem System äußerster 
Teilung des Landes schlimmer ist als in England; die Pächter dagegen —
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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