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Rationalisierung als Kulturfaktor

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Bibliographic data

fullscreen: Rationalisierung als Kulturfaktor

Monograph

Identifikator:
1771714808
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153366
Document type:
Monograph
Author:
Rauecker, Bruno http://d-nb.info/gnd/116364661
Title:
Rationalisierung als Kulturfaktor
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Reimar Hobbing
Year of publication:
[1928]
Scope:
182 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Tatsachen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Rationalisierung als Kulturfaktor
  • Title page
  • Contents
  • A. Tatsachen
  • B. Betrachtungen

Full text

V. Anwendungsgebiete der Rationalisterung — 1. Die Landwirtschaft 65 
haͤltnisse zurückzuführen ist. Die unzureichende Regelung der Markt⸗ 
verhältnisse rührt ihrerseits im wesentlichen von der Zersplitterung der 
Aufkauftaäͤtigkeit des ohnedies kavitalarmen Handels mit landwirt⸗ 
schaftlichen Erzeugnissen her. Ein weiterer Grund für die Schwierigkeit 
des Absatzes ist — neben der leichten Verderblichkeit vieler Produkte 
in Hitze und Frost — die stoßweise Beschickung der Märkte, die nicht nur 
bei ausgesprochenen Saisonartikeln besteht. Endlich ist zu berück⸗ 
sichtigen, daß ein großer Teil der landwirtschaftlichen Produkte (be⸗ 
sonders Erzeugnisse der Viehwirtschaft) ohne Vermittlung des Han⸗ 
dels vom Bauer direkt an die Verbraucher geliefert wird. Diesem 
Ubelstand kann durch die Schaffung kapitalkraͤftiger Absatzorganisa⸗ 
tionen und durch die Zentralisierung der Viehmärkte begegnet werden. 
Der Deutsche Reichstag hat in richtiger Erkenntnis dieser Sachlage im 
Rahmen des „Notprogramms 1928“ 39 Millionen an baren Zu⸗ 
wendungen und 22 Millionen, für die das Reich die Bürgschaft über⸗ 
nimmt, als einmalige Beihilfe für die Schaffung und Unterstützung 
landwirtschaftlicher Absatzorganisationen bereitgestellt. Außerdem sind 
noch 25 Millionen an die landwirtschaftlichen Genossenschaften gegeben 
worden, die gleichfalls der Förderung der landwirtschaftlichen Absatz⸗ 
organisationen indirekt zugute kommen. Aufgabe dieser Organi⸗ 
sationen muß es nun sein, gestützt auf eine genaue Beobachtung der 
marktbedingenden Faktoren: Preisstand, Angebot, Nachfrage, und mit 
Hilfe von Einrichtungen zur Aufsaugung des zeitweiligen, saison⸗ 
bedingten Überangebots (Kühlhäusern, Lagerhäusern usw.) einen 
angemessenen Ausgleich zwischen Produktion und Konsum herbei⸗ 
zuführen und eine stetige Preisbildung zu erzielen. Die Notwendigkeit 
der Zentralisierung der Viehmärkte wird allein schon aus der Tatsache 
ersichtlich, daß es in Deutschland neben zahllosen kleineren Vieh⸗ 
maͤrkten immer noch 36 große Viehmärkte gibt, während das wesent⸗ 
lich größere Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika mit nur 
12 Viehmaͤrkten auskommt. Die Vielzahl der Markte verschuldet es, 
daß in Deutschland die Beschickung ungleichmäßig und unregelmäßig 
Rauecke r
	        

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Lexikon Der Handelsgeographie. Verl. des Bibliogr. Inst., 1882.
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