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Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919

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Bibliographic data

fullscreen: Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919

Monograph

Identifikator:
1773832379
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-172798
Document type:
Monograph
Author:
Gregory, John W. http://d-nb.info/gnd/11683014X
Title:
The Elements of economic geology
Place of publication:
London
Publisher:
Methuen
Year of publication:
1928
Scope:
XIV, 312 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part III. Earthy minerals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919
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  • Contents

Full text

III. Der Vermögensbegrisf des Gesetzes. § 8. 81 
mögen der Kinder nach westfälischem Güterrecht nicht um Vermögen, das 
unter einer aufschiebenden Bedingung erworben sei. „Nach dem das eheliche 
Güterrecht in der Provinz Westfalen und den Kreisen Rees, Essen und Duis 
burg regelnden Gesetze v. 16. April 1860 (GS. S. 165) fällt bei Auflösung der 
Ehe durch den Tod eines Ehegatten in Ermangelung einer letztwilligen Ver 
fügung die eine Hälfte des gemeinschaftlichen Vermögens an den überlebenden 
Ehegatten als sein Eigentum, während die andere Hälfte als Nachlaß des Ver 
storbenen nach den Vorschriften des ALR. vererbt wird. Es tritt also beim Tode 
eines der Ehegatten in allen Fällen sofort eine Erbfolge ein, gleichviel wer die 
Erben sind. Beerben gemäß §§ 300 ff., Titel 2, Teil II, ALR. eheliche Kinder 
den Verstorbenen, so setzt zwar der überlebende Ehegatte — sei es der Vater 
oder die Mutter — mit den unabgefundenen eigenen Kindern die Gütergemein 
schaft fort, bis Schichtung eintritt; aber bis zur Aufhebung der fortgesetzten Ge 
meinschaft dürfen die Kinder über ihren Anteil an der Gemeinschaft nach Maß 
gabe des § 16 Abs. 2 a. a. O. verfügen. Der Eintritt der Schichtung, die nach 
§ 14, § 15 a. a. O. insbes. erfolgen muß, wenn der überlebende Ehegatte eine 
neue Ehe eingeht, hat nur zur Folge, daß dem anteilsberechtigten Kinde nun 
mehr der ihm gebührende (auf ihn vererbte) Anteil an dem gütergemeinschaft 
lichen Vermögen festgesetzt wird (§ 15). Hiernach bedeutet für die erbberechtigten 
Kinder der Zeitpunkt des Todes des zuerst verstorbenen Elternteils den Erbfall, 
d. i. den Augenblick des Überganges der Erbschaft auf sie (§ 1922 des BGB.). 
Es ist daher unrichtig, diese Erbanteile als bedingt erworbenes Vermögen an 
zusehen; sie stehen vielmehr vom Todestage des Erblassers an im Eigentum 
der Kinder." Wenn in dem Schichtvertrage für die Kinder der Termin der Groß 
jährigkeit als Zeitpunkt, zu dem der Erbanteil ihnen auszuantworten ist, bezeichnet 
>vird, so liegt darin lediglich die Bestimmung der Fälligkeit ihres Anspruchs auf 
Herausgabe oder Zahlung der im Vertrage festgesetzten Abfindungen (Erbanteile), 
dagegen nicht die Hinzufügung einer aufschiebenden Bedingung für den Erwerb 
des ererbten Vermögens (pr. OVG. in St. 17, S. 388). 
g) Daß unbeitrcibliche Forderungen nach § 47 BSt.G. außer Ansatz 
bleiben, folgt daraus, daß sie eben keinen Wert haben; sie sind also nicht Ver 
mögen, da dieses nur aus geldwerten Gegenständen und Rechten besteht. 
Gleichgültig ist, ob die Unbeitreiblichkeit in rechtlichen oder tatsächlichen Gründen 
ihren Ursprung hat (Pr. OVG. E. XI8 v. 29. Dez. 1898). Eine Forderung ist 
daher unbeitreiblich nicht nur dann, wenn sie rechtlich untergegangen ist, sondern 
auch, wenn sie rechtlich fortbesteht, wirtschaftlich aber nicht mehr realisierbar ist. 
Letzteres ist nicht bloß nach fruchtloser Zwangsvollstreckung, sondern auch schon 
dann anzunehmen, wenn das Beitreibungsverfahren voraussichtlich ohne Erfolg 
sein würde (pr. OVG. in St. 5 S. 191 f., 6 S. 306ff.). Es ist Sache des Steuer- 
Pflichtigen, wenn auch nicht den strikten Beweis für die Unbeitreiblichkeit 
zu führen, so doch den Veranlagungsorganen die Überzeugung von derselben 
zu verschaffen. Erbietet sich der Steuerpflichtige zu Beweisen für die Unbeitreib 
lichkeit, so darf letztere nicht verneint werden, ohne daß diese Beweise erhoben 
sind (a. a. O. 5 S. 192). Der Einwand des Steuerpflichtigen, verwandtschaft 
liche Rücksichten gegen den Schuldner verböten ihm die Beitreibung der For 
derung, rechtfertigt die Annahme der Unbeitreiblichkeit nicht (a. a. O. 6 S. 309). 
3. Der Vermögensbegrisf in objektiver Hinsicht. 
A. Allgemeines. Was in objektiver Hinsicht als steuerbares Vermögen 
gilt, bestimmen die gemäß §§ 4, 5 VZAG. mit den sich aus seinen §§ 6—8 er 
gebenden Maßgaben auch für die VZA. geltenden Vorschriften der §§ 2—7 
und § 10 BSt.G. Danach umfaßt das steuerbare Vermögen: 
Strutz, Vermögenszuwachs und Kriegsabgabc. 6
	        

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Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
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