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Le travail dans l'Europe chrétienne au moyen âge (Ve-XVe siècles)

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1773832379
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-172798
Document type:
Monograph
Author:
Gregory, John W. http://d-nb.info/gnd/11683014X
Title:
The Elements of economic geology
Place of publication:
London
Publisher:
Methuen
Year of publication:
1928
Scope:
XIV, 312 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part V. Mineral fuels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

11 
Bedürfnisse und Arbeit. 
Haupt den Namen Arbeit verdient. Das Charakteristische an 
der Menschenarbeit ist zu allen Zeiten die Anstrengung, die 
Mühe: „Du sollst im Schweiße Deines Angesichts arbeiten". 
Kann man von den Tieren sagen, daß sie im Schweiße ihres 
Angesichts arbeiten? Dieser Satz scheint nicht nur im über 
tragenen Sinne ungereimt: er ist es in eigentlichem Sinne. 
Es scheint nicht, daß ihre Tätigkeit den Charakter einer Auf 
gabe hat, wie das für den Menschen der Fall ist, sondern die 
Arbeit scheint eher eine natürliche Funktion zu sein. Der 
Vogel baut sein Nest, wie er zwitschert, und die Biene bereitet 
ihren Honig, wie sie summt. Man kann sie sich nicht vor 
stellen, wie sie jeden Morgen sich zuruft: Auf zur Tagesarbeit! 
— Die Arbeit scheint für sie eine körperliche Übung, eine 
Lebensform — dasselbe, was nach dem Bericht der Genesis 
die Arbeit des Menschen vor dem Sündenfall gewesen sein 
muß, dort im Garten Eden, wo er nur die Früchte von den 
Bäumen zu pflücken hatte — als ob die Tiere nicht in 
den Fall mit eingeschlossen gewesen wären und so das göttliche 
Vorrecht der fröhlichen Arbeit behalten hätten. Aber es ist 
für die Söhne Adams verloren gegangen, und nicht mit 
Unrecht hat man den Menschen definiert als das faule Tier. 
Und doch sagt der Mensch gern, daß die Tiere Faulpelze 
sind. Wäre es für die Haustiere wahr, so ist es wohl ent 
schuldbar, da diese ja nur Sklaven sind und daher nur 
Sklavenarbeit zu liefern haben. Aber selbst im Hinblick auf 
diese, welche Ungerechtigkeit, wenn man an die Tätigkeit des 
Hunds auf der Jagd denkt, wo er den ganzen Tag keuchend 
umherläuft, um seinem Herrn das Wildpret zuzutragen, oder 
an den Ochsen am Pflug, das Pferd im Geschirr! Welcher 
Arbeitgeber wäre nicht glücklich, wenn er heutzutage Lohn 
arbeiter hätte, die nicht fauler wären als jene treuen Arbeits 
gefährten? 
Was die wilden Tiere angeht, so ist es ja richtig: wenn 
sie ihre, wie ich eben gezeigt, sehr einfachen Bedürfnisse be 
friedigt haben, so fühlen sie nicht das Bedürfnis, sich weiteren 
Anstrengungen auszusetzen. Folglich ruhen sie sich aus; das 
will nicht besagen, daß sie faul sind, das besagt nur, daß sie nur 
das Notwendige tun. 
Es bliebe nun noch zu erfahren, warum die Arbeit für 
den Menschen nicht ebenso heiter und leicht ist wie für das 
Tier. Warum trägt sie den Charakter eines Fluches? Man 
kann es sich nur zu leicht erklären, wenn es sich um die Arbeit 
handelt, unter der das Menschengeschlecht Jahrhunderte lang
	        

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Reichstarifvertrag Für Das Deutsche Buchbindereigewerbe Und Verwandte Berufszweige (VDB-Tarif). 1928.
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