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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
1774165570
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-171285
Document type:
Monograph
Author:
Lozovskij, Aleksandr http://d-nb.info/gnd/104314591
Title:
Revolution und Konterrevolution in China
Place of publication:
Moskau
Publisher:
Rote Gewerkschaftsinternat.; Berlin : Führer-Verl. in Komm.
Year of publication:
1928
Scope:
79 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das 20. und 12. Jahhundert im China der Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
    III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

6 
Dr. Rudolf Leonhard. 
Anleihepolitik des internationalen Finanzkapitals, dessen Zinsen die 
überseeischen Länder mit ihrem Getreide bezahlen müssen. 
Gerade England wurde durch diese überseeische Konkurrenz in 
folge seiner insularen, dem Import ganz offenstehenden Lage und 
des Mangels eines Schutzzolles besonders schwer getroffen. In 
dessen es zeigte sich, daß die Struktur der englischen Agrarverhält 
nisse diesem schweren Anprall einigermaßen gewachsen war. Wäre 
England damals von Bauern auf eigenem Land bewohnt und bebaut 
gewesen, so wäre die englische Landwirtschaft vielleicht wirklich 
mit einem Schlag ruiniert worden. Nun gab es aber um 1875 
— zum Glück, könnte man in diesem Falle beinahe sagen — in Eng 
land keinen Bauernstand in diesem Sinne mehr, sondern nur Pächter, 
landwirtschaftliche Unternehmer. Der englische und schottische 
Boden gehört ja nur einigen wenigen immens reichen Lords, die aus 
ihren Pachtrenten Millionen beziehen. Es ist also in der englischen 
Landwirtschaft durchweg eine Zweiteilung in Besitz und Betrieb 
eingetreten, wobei der Grundbesitzer das Risiko eines etwaigen 
Preisfalls auf sich nehmen muß. Der Pächter berechnet rein kauf 
männisch-kapitalistisch, wieviel Pacht er zahlen kann, wenn er auf 
seine Kosten kommen soll. Er ist auch jeden Moment imstande, 
die Pachtrente von sich aus zu modifizieren, denn die Pachtperioden 
sind im beiderseitigen Interesse meist nur kurzfristig. Als jetzt der 
scharfe Preisfall des Getreides einsetzte, drückte sich das also sofort 
in der entsprechenden Herabsetzung der Pachten aus, die um 25 bis 
75 o/o fielen. Der Verlust wurde also in erster Linie von den Groß 
grundbesitzern getragen, deren Einkommen und Vermögen stark 
reduziert wurde, die aber noch am ehesten imstande waren, diesen 
Verlust zu verschmerzen. 
Innerlich also zeigte sich die Anpassung der englischen Landwirt 
schaft an die Veränderungen des Weltmarktes in der Herabsetzung 
der Pachtpreise, äußerlich in weitgehenden Verschiebungen inner 
halb des landwirtschaftlichen Betriebes. Der bisherige, immer noch 
stark ausgedehnte Getreidebau wurde im großen Maße einge 
schränkt und verdrängt durch die Ausdehnung der Viehzucht und 
der Weidefläche; denn jetzt wurde, im Gegensatz zu der Zeit etwa 
der Kontinentalsperre, die Viehzucht ökonomisch wieder lohnend. 
Mit dem Fall der Getreidepreise bekam ja die städtische Bevölkerung 
einen entsprechenden Teil ihres Einkommens frei und konnte ihn
	        

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Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
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