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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1774165570
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-171285
Document type:
Monograph
Author:
Lozovskij, Aleksandr http://d-nb.info/gnd/104314591
Title:
Revolution und Konterrevolution in China
Place of publication:
Moskau
Publisher:
Rote Gewerkschaftsinternat.; Berlin : Führer-Verl. in Komm.
Year of publication:
1928
Scope:
79 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Formen und Methoden der imperalistischen Herrschaft in China
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

10 
Einleitung. 
mäßigen Zustand zu entwickeln begann und solche wirtschaftliche 
Störungen häufiger und in bestimmten Abständen auftraten. 
Zwar kamen auch schon in den Zeiten, in welchen die eben dar 
gelegte Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckte, solche 
Störungen im Wirtschaftsleben vor, auch schon solche, welche 
durchaus den Charakter von Krisen in dem Sinne hatten, daß das 
Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Güter 
markte für längere Zeit gestört war, und daß ein großer Teil der 
Bevölkerung ganz erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Diese 
älteren krisenartigen Störungen tragen jedoch einen ganz anderen 
Charakter, den wir zunächst kennen lernen müssen, um dann aus 
dem Gegensätze heraus die wesentlichen Eigentümlichkeiten der neu 
zeitlichen Konjunkturschwankungen um so besser verstehen zu 
können. 
Diese älteren Wirtschaftsstörungen treten als Folge von außen 
auf die Wirtschaft einwirkender Faktoren, z. B. von Kriegen, finan 
zieller Mißwirtschaft, fehlgeschlagenen Spekulationen und dergleichen 
auf. Wenn im 16. Jahrhundert Spanien und Frankreich Staats 
bankerott machten, wenn dadurch den deutschen Gläubigem dieser 
Staaten, vor allem den großen Handelshäusern der Fugger und 
Welser, Riesenbeträge verloren gingen, so mußte das natürlich zu 
weittragenden Störungen im deutschen Wirtschaftsleben führen. 
Ähnliche Wirkungen mußten eintreten, als zu Beginn der Neuzeit mit 
der Umgestaltung der Verkehrsverhältnisse, vor allem durch die Ent 
deckung des Seeweges nach Ostindien, der deutschen Industrie und 
dem deutschen Handel wichtige Absatzmärkte verlorengingen, oder 
als mit der beginnenden Edelmetalleinfuhr aus Amerika eine große 
Preisrevolution eintrat. 
Wenn wir dann ferner sehen, wie im 17. Jahrhundert die gewal 
tige Überspekulation im holländischen Tulpenhandel zusammenbrach, 
oder im 17. und 18. Jahrhundert in England im Zusammenhang mit 
den Geldverschlechterungen und ausgedehnten Spekulationen, z. B. 
dem Südseeschwindel, ernsthafte Störungen im Wirtschaftsleben ein 
traten, die in ihren Wirkungen für weite Kreise der Bevölkerung 
verhängnisvoll wurden, so haben wir es hier ganz zweifellos mit 
Erscheinungen zu tun, die als Krisen bezeichnet werden müssen. Ähn 
liche Störungen waren in Deutschland die Handelskrise in Lübeck 
zu Beginn des 17. Jahrhunderts und die im Gefolge des Lawschen 
Gründungsschwindels im Anfang des 18. Jahrhunderts in Frankreich 
auftretenden wirtschaftlichen Wirren. Auch von lokalen Absatzkrisen 
wird uns zu Beginn der Neuzeit aus manchen Städten im Handwerk 
berichtet. Sie rühren aber auch von äußeren Faktoren her, indem
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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