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Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien

Monograph

Identifikator:
1776197003
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-171695
Document type:
Monograph
Author:
Zache, Hans http://d-nb.info/gnd/1096768860
Title:
Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Weimann
Year of publication:
[1928]
Scope:
39 S.
Ill.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Die einzelnen Schutzgebiete und ihre Entwicklung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien
  • Title page
  • Erster Abschnitt. Die Schutzgebiete unter deutscher Verwaltung
  • Zweiter Abschnitt. Die einzelnen Schutzgebiete und ihre Entwicklung
  • Dritter Abschnitt. Die Schutzgebiete im Weltkriege
  • Vierter Abschnitt. Die Schutzgebiete unter Mandatsverwaltung
  • Fünfter Abschnitt. Anerkennungen der deutschen Kolonialbetätigung aus Feindesmund
  • Sechster Abschnitt. Stimmen Eingeborener der deutschen Kolonien
  • Ausblick

Full text

Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien 
verzinsen konnte, waren mit einem solchen 
Überschusse 1000 km Eisenbahn zu bauen. Auch 
Kamerun hatte von 1909 ab Ersparnisse, die 
bald die erste Million überschritten und sich 
1914 der dritten näherten, und in Südwestafrika 
war es nicht anders. Deutsch-Ostafrika verfügte 
1914 über die 1250 km lange Mittellandbahn 
vom Indischen Ozean (Daressalam) zum Tanga⸗ 
nikasee und die 350 km lange Nordbahn vom 
Indischen Ozean (Tanga) durch die reichen 
Pflanzungsbezirke Tanga und Wilhelmstal nach 
dem Siedelungsgebiet am Kilimandscharo. 
Papüa — sind wenig kulturfähig, scheu und 
ieifach noch Menschenfresser. Kämpfe mit ihnen 
ind nicht ausgeblieben. Die zahlreichen Inseln des 
Schutzgebictes sind über eine Fläche so groß wie 
das Mittelmeer zerstrent. Zu Neuguinea im 
engeren Sinne gehört der Bismarckarchipel, Neu— 
„ommern,. Neumecklenburg uswp.,, von Mela— 
iesiern bewohnt, — er zeigt im großen und ganzen 
den Charakter Neugnuineas —, zwischen dem 
ünften und zehnten Grad nördlich des Aquators 
iegen die West⸗- (Bezirksamt Jap) und Ost— 
arolinen (Bezirksamt Ponape) und die Marshall⸗ 
Abhildung 12 
Hafenanlage mit elektrischen Laufkrähnen (Daressalam) 
3. Südsee-Echutzgebiete 
Die Südsee-Schutzgebiete Neugninea 
— mit der Hauptstadt Rabaul auf der Insel 
Neupommern — und Samoa liegen beiderseits 
des AÄquators, der durch die Phosphatinsel Nauru 
geht. Kaiser⸗Wilhelms-Land (Neuguinea) hat 
zwei zusammen auf 600 km schiffbare Flüsse — 
Sepik und Ramu. Sein Inneres füllt ein ge— 
waltiges bewaldetes Gebirge aus, das sich bis 
zu 4000 m erhebt. Das Vorland ist teils mit 
Urwald, teils mit Baumsavanne oder Grasland 
bedeckt. Känguruhs, Kasuare sind hänfig: auch 
Paradiesvögel werden gejagt. Regenzeit herrscht 
an der Nordküste während unseres Winters, an 
der Südküste während unseres Sommers. Die 
Niederschlagsmenge beträgt 3—56000 mm, die 
Temperatur 2228310. Die Eingeborenen — 
Inseln (Regierungsstation, früher Landeshaupt— 
nannschaft auf den Jaluit-Inseln). Nördlich 
erstrecken sich die Marianen (Bezirksamt Saipan) 
zis zum zwanzigsten Grad. Diese Inseln sind 
eils vulkanisch, teils Atolle, d. h. nur wenige 
Meter über dem Meer emporragende Ringe auf 
orallischem Untergrund, mit Kokospalmen bedeckt. 
Das Klima zeigt in allen Monaten ein Mittel 
»on 26—-290, Regen fällt in allen Monaten 
eichlich. Die mikronesische Bevölkerung ist im 
illgemeinen gutartig, wenn auch nicht gerade sehr 
irbeitsfreudig. 
Samoa liegt weit nach Westen hinaus gerückt 
uinter dem 1800 östlich von Greenwich, ist also 
don diesem über Ost und West gleich weit entfernt; 
eine Einwohner sind die Antipoden Deutschlands. 
Sie sind liebenswürdig, aber menig arbeitsfroh, 
tolz und im Besitz einer gewissen Kultur. Die 
20
	        

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Wirtschaftsgeschichte Der Deutschen Kolonien. Weimann, 1928.
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