Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien

Monograph

Identifikator:
1776197003
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-171695
Document type:
Monograph
Author:
Zache, Hans http://d-nb.info/gnd/1096768860
Title:
Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Weimann
Year of publication:
[1928]
Scope:
39 S.
Ill.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Schutzgebiete unter deutscher Verwaltung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien
  • Title page
  • Erster Abschnitt. Die Schutzgebiete unter deutscher Verwaltung
  • Zweiter Abschnitt. Die einzelnen Schutzgebiete und ihre Entwicklung
  • Dritter Abschnitt. Die Schutzgebiete im Weltkriege
  • Vierter Abschnitt. Die Schutzgebiete unter Mandatsverwaltung
  • Fünfter Abschnitt. Anerkennungen der deutschen Kolonialbetätigung aus Feindesmund
  • Sechster Abschnitt. Stimmen Eingeborener der deutschen Kolonien
  • Ausblick

Full text

Erster Abschnitt. 
Die Schutzgebiete unter deutscher Verwaltung 
Am 4. November 1922 stellte die Abteilung 
hamburg der Deutschen Kolonialgesellschaft neben 
der Universität, die aus dem ehemaligen Kolonial—⸗ 
institut hervorgegangen 
ist, das Wißmanndenk⸗ 
nal auf, das seit 1909 
in Daressalam gestanden 
hatte. Der 4. November 
vird alljährlich von den 
nach dem Mutterlande 
zurückgekehrten Kolo—⸗ 
aialdeutschen als allge— 
meiner Kolonialgedenk⸗ 
ag begangen. Und daß 
nan gerade diesen Tag 
zewählt hat, hat seine 
ernste symbolische Be⸗ 
deutung. Am 4. No⸗ 
vember 1914 schlug der 
Oberstleutn. v. Lettow⸗ 
Vorbeck mit 300 Pflan⸗ 
ern der Nordbezirke 
Deutsch⸗Ostafrikas und 
mit 600 Alkari den 
zritischen General Aitken 
nit einer 8000 Mann 
starken Division, die 
tags vorher gelandet 
var, bei Tanga ver—⸗ 
nichtend. So bernich⸗ 
end, daß Old England 
ein ganzes Jahr lang 
nicht mehr den Mut 
oder die Kraft hatte, in 
Deutsch⸗Ostafrika einzu⸗ 
allen. Die Schlacht bei 
Tanga — und für afri⸗ 
kanische Verhältnisse war 
es eine Schlacht — ist 
der größte Sieg, den wir 
auf kolonialem Boden 
errungen haben. An sich 
gewiß schon ein Grund 
zu stolzer Feier! Aber der Sieg erhält eine höhere, 
eine große rechtfertigende Bedeutung unserer 
kolonialen Friedensarbeit, wenn wir uns 
näher ansehen, was er bedeutet und wie er zu—⸗ 
stande kam. Wie konnten 300 Pflanzer, Farmer, 
Kaufleute, Beamte, Handwerker das stolze Royal 
Northlancashire Regiment, bestehend aus 800 gut⸗ 
zenährten, gut ausgerüsteten, gut ausgebildeten bri⸗— 
tischen Berufssoldaten, 
wie konnten 600 Askari, 
ostafrikanische Landes⸗ 
kinder, 7000 Kaschmir⸗ 
schützen, Bombay-Gre⸗ 
nadiere, Rajputs, Gor⸗ 
khas, bengalische Pio⸗ 
niere und sonstige Elite⸗ 
truppen Indiens über 
den Haufen rennen, daß 
sie Hals über Kopf in 
ihre Schiffe stürzten 
und unter Zurücklassung 
zahlloser Toter, Ver—⸗ 
wundeter und Gefan—⸗ 
gener, Waffen und Aus⸗ 
rüstungsstücke die Anker 
lichteten, um nimmer 
wiederzukehrenꝰ 
Weil unsere Kolo— 
nialdeutschen nicht, wie 
es die schamlose Partei⸗ 
lüge behauptet hat und 
heute noch nicht zurück⸗ 
nehmen will, die ver— 
lorenen Söhne, sondern 
die Besten der Nation 
darstellen, ganze Män⸗ 
ner, die wußten, was 
sie wollten, die mit den 
größeren Verbhältnissen 
in Ubersee selber grö— 
ßer geworden waren, 
jeder ein Kerl, eine 
Persönlichkeit. Gewiß 
oft rauh und barsch, 
Pflichttreue heischend, 
weil selber pflichttreu, 
strenge Erzieher einer 
ursprünglich weichen 
und faulen Rasse, nicht durch Lehre, sondern durch 
jartes Beispiel und energisches Zupacken. Und 
nit welchem Erfolge! Die zehntausend Plantagen⸗ 
arbeiter, die ihren Herrn zur Front folgten, um 
die viertausend Soldaten der Truppe und Polizei 
Abbildung 1 
Hermann von Wißmann 
Aufgestellt: Daressalam 1909 bis 1918 
Wiederaufgestellt: Hamburg 4. November 1922 bis ...
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaftsgeschichte Der Deutschen Kolonien. Weimann, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.