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Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien

Monograph

Identifikator:
1776197003
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-171695
Document type:
Monograph
Author:
Zache, Hans http://d-nb.info/gnd/1096768860
Title:
Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Weimann
Year of publication:
[1928]
Scope:
39 S.
Ill.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Schutzgebiete unter deutscher Verwaltung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonien
  • Title page
  • Erster Abschnitt. Die Schutzgebiete unter deutscher Verwaltung
  • Zweiter Abschnitt. Die einzelnen Schutzgebiete und ihre Entwicklung
  • Dritter Abschnitt. Die Schutzgebiete im Weltkriege
  • Vierter Abschnitt. Die Schutzgebiete unter Mandatsverwaltung
  • Fünfter Abschnitt. Anerkennungen der deutschen Kolonialbetätigung aus Feindesmund
  • Sechster Abschnitt. Stimmen Eingeborener der deutschen Kolonien
  • Ausblick

Full text

Erster Abschnitt. Die Schutzgebiete unter deutscher Verwaltung 
keit (Kopal, Wachs, Wildkautschuk, Guano), der 
Biehhaltung (Tiere, Häute) und der Forstwirt⸗ 
ichaft (Hölzer, Gerbrinden) in Betracht. 
Landwirtschaftliche Versuchsanstalten, botanische 
Bärten, Tierzuchtstationen waren überall ein— 
zerichtet und glänzend ausgestattet. Zahlreiche 
Tierärzte bekämpften die Tierseuchen mit großem 
Erfolge; der Wild⸗ und Forstschutz wurde 
durch Förster und Oberförster ausgeübt. In 
Tiautschon wurde z. B. das kahle Lautschan— 
BSebirge in vorbildlicher Weise aufgeforstet. 
Herrenloses Land wurde zu Kronland erklärt 
und durch Kaufpachtverträge, welche den Eigen— 
umserwerb von der Kultivierung abhängig machten, 
ain Farmer und Pflanzer überlassen. 
Die Etats sämtlicher Kolonien unterlagen der 
zeschlußfassung des Reichsstages. Die Einnahmen 
varen eigene (anfänglich hauptsächlich Zölle, 
»äter mehr Stenern) sowie ein Reichszuschuß. 
dieser bezog sich seit 1909 bei sämtlichen afrika⸗— 
cischen Schutzgebieten nur noch auf die Unter— 
jaltung der Schutztruppen Deutsch-Ostafrika 8,8, 
damerun 3,2, Deutsch-Südwestafrika 13,6 Mil⸗ 
onen M). Die Ausgaben für alles andere, Ver— 
baltung, Polizeitruppe, Bauten uswp. — 70 Mill. M. 
-deckten die Kolonien aus eigenen Einnahmen oder 
us Anleihen — für werbende Anlagen —, die sie aus 
igenen Einnahmen verzinsten. Die Schutzgebiets— 
mleihen beliefen sich auf 282 000 000 Mund wurden 
ast ausschließlich für Eisenbahnbauten verwendet. 
Abbildung 2 
fFingeborenengericht Jaunde in Kamerun) 
Zahlreiche Regierungsärzte und Krankenhäuser 
für Eingeborene und Europäer bekämpften die 
Zrankheilen, die in besonderen Laboratorien er⸗ 
orscht wurden. Namentlich wurde für die Be⸗ 
ämpfung der Schlafkrankheit in Togo, Kamerun 
und Deutsch-Ostafrika jährlich etwa 1000 000 Me 
aufgewendet. 
Das Schulwesen stellte unsere Nachbarn 
äberall in den Schatten. In Tsingtau bestand 
ein Gymnasium und die deutsch-chinesische Hoch⸗ 
chule, in der 370 junge Chinesen Lande und 
Forstwirtschaft, Technik, Rechtswissenschaft und 
JNaturwissenschaft studierten. Überall bestanden 
Schulen für Eingeborene, die mit Haudwerker—⸗ 
schulen verbunden waren. Auch die Missionen 
beider Konfessionen, die auf zahlreichen Stationen 
in allen Schutzgebieten arbeiteten, unterhielten 
zahlreiche Schulen mit regem Zuspruch. 
Über die Etats und den Handel der Schutz⸗ 
gebiete gibt folgende Tabelle nähere Auskunft. 
Gesamthandel der Schutzgebiete 
Afrikanische Schutzgebiete: 
Werte in 1000 M 
ä. Einfuhr B. Ausfuhr 
1902 1912 
deutsch⸗Ostafrika 8858 5288 31418 
damerun 13392 3652 23386 
kogo 6206 4184 08889 
deutsch⸗Südwest⸗ 
asrua 8568 82400 2218 39036 
Summe 1 87024 128478 18342 103748
	        

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Wirtschaftsgeschichte Der Deutschen Kolonien. Weimann, 1928.
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