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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

52 
Aus diesen Daten erhellt deutlich, wie schwierig einwandfreie 
Untersuchungen über die Wirkung geänderter, bzw. verkürzter 
Arbeitszeit sind. Professor O. Lippmann (vom »Institut für ange- 
wandte Psychologie«, Berlin) hat nicht unrecht, wenn er sagt, daß nur 
wenige Untersuchungen dieser Art wissenschaftlich verwertbar sind; 
man verfügt erst über wenige einwandfreie Betriebsstatistiken; oft 
wird nur eine Ursache für eine beobachtete Wirkung angeführt oder 
nur eine Wirkung, z. B. Verminderung der Produktion, eine Ver- 
änderung der Arbeitsbedingungen, z. B. verkürzter Arbeitszeit, ins 
Auge gefaßt — der alte und häufige Fehler falschen Schließens! Es 
'st daher - sozialpsychologisch und wirtschaftswissenschaftlich nicht 
richtig, wenn Professor Heyde (a. a. O.) die isolierende Methode 
ampfiehlt. Lippmann fordert mit Recht die Erhebung aller Bedin- 
gungen, welche eine beobachtete Wirkung ausgelöst haben könnten, 
and schlägt vor, etwa für je zwei Arbeitsperioden desselben 
Arbeiters oder für je zwei Arbeiter, die erheblich verschiedene 
Produktionserträge aufweisen, die Untersuchung zu führen, 
Die Arbeitszeit spielt aber in der Rationalisierung nicht bloß 
hinsichtlich ihrer Länge, sondern auch hinsichtlich der Art ihrer 
Benützung, der Art der in ihr zu verrichtenden Arbeit, eine große 
Rolle. Wie H. Ford (in »Saving the time«) ausführt, ist der Zeit- 
verlust im Betriebe am schwersten zu korrigieren, weil er sich — 
unsichtbar vollzieht. Welche Warnung wäre es, wenn all die ver- 
geudeten Minuten oder Stunden physisch um den Menschen herum- 
‚ägen wie etwa ein zerbrochenes Werkzeug! So. aber versinken die 
nicht genutzten Minuten in den Abgrund, unberechnet, nur hinterher, 
durch die erschreckende Wahrnehmung, daß nur mehr sehr 
wenig Zeit für eine noch große Arbeit zu Gebote steht, kommt 
der Zeitverlust zum Bewußtsein. In einem Betriebe, der rationell 
geführt wird, darf keinerlei Zeit verschwendet werden, denn die Zeit 
ist das Hauptrohmaterial. Nicht, daß man jede Minute des Tages 
mit fieberhaft gesteigerter Tätigkeit ausfüllen soll, aber die Zeit muß 
wirtschaftlich verwendet, dabei darf keinerlei Energie vergeudet 
wurden. Unzweckmäßige Geschäftigkeit ist irrationell; auch die- 
jenigen, welche stehen und warten, können dem Betriebe dienen, 
falls sie nur stets von dem spirit of service (am Verbraucher und 
am Volke) beseelt sind. 
Neben der Arbeitszeit ist der Lohn. das wichtigste Element des 
Arbeitsverhältnisses: es ist daher wiederholt untersucht worden,
	        

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Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
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