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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

154 
Es wurden in der Konferenz bemerkenswerte Daten über die all- 
mählich fortschreitende Rationalisierung mehrerer wichtiger Industrien 
erörtert und hiebei die Mitwirkung der Arbeiter und ihrer Organi- 
sationen klargelegt. Die Gewerkschaften sorgten z. B. für tüchtige 
Leiter, die in wenigen Monaten die Verbesserung vernachlässigter 
Betriebe (Weberei) zustande brachten; oder sie entlasteten die 
Weber von zeitraubenden Nebenarbeiten, für die ein eigener Mann 
eingestellt wurde. — die Weberarbeit stieg dadurch um 80 Prozent; 
der sie ließ die Abfallgarne sammeln, sortieren und nicht telquel, 
sondern nach Qualität zum Verkaufe bringen. Der Obmann der 
großen Strumpfwirkergewerkschaft schilderte höchst anschaulich 
die entscheidende Wichtigkeit, die eine sorgfältige, hingebungsvolle 
Arbeit des‘ Mannes an den so ungemein subtilen modernen Wirk: 
maschinen für die Erzeugung fehlerfreier, qualifizierter Ware hat. 
/Nebenbei: Die Kurzrockmode der Damen hat die Erzeugung der 
Seidenstrümpfe in Philadelphia von 11 Millionen Dutzendpaaren in 
1923 auf 16 Millionen Dutzendpaare in 1926 gesteigert.) Die sorg- 
same Behandlung des Rohstoffes (Seide) und der teuren Wirk- 
maschinen verbürgt die Erzeugung bester Qualitäten, was hohe 
"öhne und gute Preise bedeutet, Der Wirker muß daher das Ver- 
hältnis ‚der IIa-, bzw.‘ fehlerhaft gearbeiteten Ware zur Gesamt- 
arzeugung möglichst herabmindern; denn der Unterschied der Preise 
von Prima- und Sekundaware ist größer als die Löhne: für die besten 
Strümpfe. Die Unternehmer . sollen nicht den kurzsichtigen Fehler 
begehen, statt bester Seide solche minderer Qualität einzukaufen — 
das bringt ihnen (und den Arbeitern). große Verluste. Der Ersatz 
schadhafter Teile des Wirkstuhles ist sofort zu besorgen. Für den 
Betrieb von Vorteil ist eine gut disziplinierte, aufmerksamst arbeitende, 
aber auch eine gut organisierte Belegschaft. Niedrige Löhne ist 
industrieller Selbstmord«, weil dann schlecht gearbeitet wird, und 
die Arbeitskosten je Paar Strümpfe durchaus nicht niedriger werden, 
30 sogar höher sind. Durch hohe Löhne vermindern wir aber die 
>sozial wastes«, die Armut der Arbeiter und die sorgenerfüllte, daher 
schlechte Arbeit. Arbeit zu fairen Bedingungen steigert sehr die 
Leistung, auch ‚des Betriebes. Der Vertreter der Printing Pressmen 
Zeitungsdrucker-JUnion berichtet über den — technischen 
Dienst, den diese Gewerkschaft für die höhere Efficiency in den 
Zeitungsdruckereien eingerichtet hat: die Betriebe werden von Fach- 
leuten periodisch kritisch geprüft und Fachleute zur Verbesserung der
	        

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Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
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