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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Individuelle Rationalisierung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

Q 
Alle Kenner der Pädagogik bestätigen, daß normal gesunde 
Kinder einen starken Geltungs- und Betätigungstrieb zeigen; 
dieser darf nicht unnötigerweise unterbunden werden, weil sich 
sonst leicht ein Minderwertigkeitsgefühl einstellt, das dem Menschen 
auf seinem späteren Lebenswege schwere Nachteile bringen kann, 
auch vom Standpunkte der Wirtschaftlichkeitsidee. — Jene Kinder, 
die schwachen Willen zeigen, müssen zu größerer Entschlußkraft 
befähigt werden, sie müssen dazu angehalten werden, mehr »aus 
sich herauszutreten«, sich mehr zur Geltung zu bringen, Eigen- 
schaften, auf die es im wirtschaftlichen Leben, wie bekannt, So sehr 
ankommt. 
Viele Kinder scheinen mit Gedankenlosigkeit oder Zerstreut- 
heit geradezu erblich belastet zu sein oder mit großer Vergeßlich- 
keit. Hiegegen anzukämpfen, ist eine Hauptaufgabe des Wirtschaft- 
lichkeitslehrers, Er muß seine Schüler anleiten, daß sie imstande 
sind, ihre Gedanken zu »sammeln«, bei jeder Verrichtung oder Arbeit 
aur an das zu Tuende zu denken (»bei der Sache bleiben«). Wie- 
viel Zeit gewinnt man dadurch! Wieviel unnütze Arbeit erspart 
man dadurch! Hier ist sogar die charakterologische Keimzelle der 
vielgenannten »Fließarbeit« (nicht zu verwechseln mit dem bloßen 
Fließband, s. später) gegeben, u. zw. im Zusammenhang mit einer 
anderen, rationaliter höchst wertvollen Eigenschaft: dem Ordnungs- 
sinn. Gedankenlosigkeit, Zerstreutheit sind die Ursache oft bedeuten- 
der wirtschaftlicher Nachteile. Hier nur einige wenige Beispiele aus 
dem Alltage: Tierquälerei; das Beschädigen der Kulturen auf Aus- 
Nügen; das Wegwerfen von Obstschalen und -kernen auf der Straße, 
was zu ernsten Unfällen führen kann; das Lösen eines Fahrscheines 
bei jedesmaliger Benützung der Straßen- oder Stadtbahn — statt 
Vorverkaufskarten zu verwenden (Vorbild des — rationellen — bar- 
geldlosen Zahlungsverkehrs); das achtlose Liegenlassen von leeren 
Konservenbüchsen, von Knochen usf. auf Touren — weidende 
Tiere, welche derartige Überbleibsel verschluckten, sind daran zu- 
grunde gegangen. Aber nicht bloß die negative Eigenschaft der Ge- 
dankenlosigkeit (Zerstreutheit) ist zu bekämpfen, sondern auch die 
positive Eigenschaft der Geistesgegenwart zu entwickeln und zu 
stärken. Diese höchst wertvolle Eigenschaft erspart dem Menschen 
viele (wirtschaftliche) Verluste und Schäden, die unbedingt vermieden 
werden können, also nur irrationaliter eintreten, nicht eintreten müssen. 
Geistesgegenwart bietet oft das einzige taugliche Mittel der Rettung
	        

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Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
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