Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaftlichkeitslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Individuelle Rationalisierung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

L1 
schaftliche Schäden stiften, als er glaubt, vermieden zu haben. Über- 
haupt darf man nicht meinen, daß Rationalisierung nur vernunft- 
gemäßes Handeln und nichts anderes bedeute. Auf die feinen 
psychischen Obertöne rationellen Handelns ist sehr wohl zu achten 
— nicht bloß in der individuellen Sphäre, sondern erst recht in der 
Betriebsrationalisierang, was später im Abschnitt über »soziale Ra- 
tionalisierung« näher dargestellt werden soll. 
Zwei höchst wertvolle Eigenschaften des Menschen sind hier 
noch zu erwähnen: die Kunst, sich zu beherrschen, und das 
Vermeiden ungünstigen, nachteiligen Verhaltens gegenüber 
anderen. Scheinbar schon in das Gebiet der Ethik gehörend, haben 
diese Eigenschaften aber auch sehr hohen praktischen Wert. 
Schon der junge Mensch lerne, sich zu beherrschen; er wird dieser 
Kunst viele Erfolge im Leben verdanken und durch sie noch weit 
mehr Nachteile vermeiden können. Wenn man z. B. irgendwelche 
Dinge verlegt und lange Zeit vergeblich gesucht hat, gerät man 
leicht in Zorn, äußert diesen den Nebenmenschen (Hausgenossen) 
gegenüber, schließlich zerbricht oder zerschlägt man in der Wut 
einen oft recht wertvollen Gegenstand, dem man überdies — ganz 
mit Unrecht — ein schmähendes Epitheton beilegt. Wie irrationell! 
Viel weitere Verbreitung hat die Sucht gefunden, anderen 
Schlechtes nachzusagen, ja sie zu verleumden. Dies geschieht oft 
nicht aus schlechten Motiven, sondern aus purer Gedankenlosigkeit, 
aus Geschwätzigkeit. Was man Nachteiliges über einen anderen ge- 
nört, wird, ohne jede Nachprüfung, weitererzählt, manches Mal nur, 
um sich interessant zu machen. Und die Fama wächst blitzesschnelle 
ins Riesenhafte. Schwere berufliche oder wirtschaftliche Schäden 
des Objektes der Rederei, aber auch des Verleumders selbst sind 
die naturgemäßen Folgen; der Beleidigte oder Gekränkte wird nur 
selten versäumen, von dem heiligen Rechte der Rache Gebrauch 
zu machen. »Das Echo, horcht! — erwidert: Rache!« Dante ver- 
vannt mit gutem Grunde die Verleumder, namentlich diejenigen, 
welche sich Freunde oder Verwandte zum Opfer auserkoren, in 
zinen der tiefsten Höllenkreise. Und versöhnt man sich, so bleibt 
doch immer etwas hängen. Ist es nun nicht die leerste aller Zeit- 
vergeudungen, über andere, ohne rechtlich-sittlichen Zwang, 
schlecht zu reden, selbst wenn das Weitererzählte auf Wahrheit 
beruht? Das gleiche gilt vom Wiederholen dessen, was andere 
Schwätzer über jemanden erzählt haben. Es gibt aber leider viele
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Russlands Bankerott. Plutus Verlag, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.