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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
16. Internationale Rationalisierung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

199 
Zum Schlusse einige Worte über den Stand der internationalen 
Finanz- und Kreditpolitik. Hier liegen wohl noch schwierigere 
Probleme vor als im Bereiche der Handelspolitik, was aber nicht 
hindert, auszusprechen, daß auch die weltwirtschaftlichen Geld- und 
Kreditfragen in mehrfacher Hinsicht irrationell behandelt werden. 
Die weitaus wichtigsten dieser Fragen sind bekanntlich die Repa- 
rationsschuld Deutschlands und die Abstattung der interalliierten 
Schulden, in der Hauptsache an England, vor allem an die 
Vereinigten Staaten. Mit diesen gewaltigen internationalen Zahlungs- 
akten hängt der Stand der Zahlungsbilanzen der beteiligten 
Länder und zum guten Teile auch ihrer Handelsbilanzen zu- 
sammen. Man wird auf die Dauer dem Gebote der rationellen, d. h. 
möglichst einfachen, klaren und billigen Regelung dieser Schuld- 
beziehungen nicht aus dem Wege gehen können, man wird endlich 
loch zu einer ziffermäßigen und erträglichen Festsetzung der ge- 
samten deutschen Reparationsschuld und zu einem vernunftgemäßen 
Clearing dieser Schuld mit der interalliierten Schuld gelangen 
müssen; sonst ist keine rationelle, gesunde Handelspolitik der 
deteiligten Staaten möglich. Dazu sollte eine internationale Ab- 
nachung der führenden Notenbanken treten, die schon wiederholt 
angeregt und besprochen, aber bisher — sehr zum Schaden der 
reellen Teilnehmer am internationalen Zahlungsveıkehr — noch 
nicht verwirklicht wurde; unlautere Machenschaften verschiedener 
Art hintanzuhalten, Erleichterungen der legitimen internationalen 
Geldbewegungen zu schaffen sind wichtige Ziele einer rationellen 
internationalen Bankpolitik. Daß daneben internationale Abmachungen 
zroßer privater Bankinstitute, wie sie z. B. Mitte Oktober 1926 
dehandelt wurden, insbesondere für eine bessere Ordnung inter- 
nationaler Finanzierungen (Kredite an Unternehmungen in einem 
[fremden Lande) von großem Werte sein können, bedarf keines 
Beweises. Doch sind die Fragen der internationalen Finanzpolitik 
schon viel zu sehr mit solchen der »hohen Politik« verknüpft, als 
daß man hier rasch und leicht durchzuführende Reformen erwarten 
könnte. Dafür ist es, wenigstens in weit bescheidenerem Rahmen, 
sehr möglich, z. B. die Verbreitung des internationalen Scheck- 
verkehres anzustreben und zu erreichen, ebenso viele andere 
Arbeiten, die gleichfalls nicht in die Politik hineinspielen; alle diese 
Bemühungen um die Verbesserung des internationalen Verkehres 
ergeben dann doch zusammengenommen einen bedeutenden Fort-
	        

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Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
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