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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3. Rationelle Hauswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

21 
anheizen — und wie viele Reinigungsarbeiten waren mit diesen 
Tätigkeiten verbunden! 
Die Technisierung der häuslichen Arbeiten hat aber auch 
ihre Nachteile, bzw. erfordern wieder neue Kenntnisse und 
Erfahrungen, insbesondere heizungstechnischer Natur, elektrohygieni- 
scher Art, elektrotechnische Elementarkenntnisse überhaupt. Auch 
hier also hat die Frauenschule neue und wichtige Lehraufgaben. 
Diese Unterweisung ist ebenso unerläßlich, wie die ständige Ab- 
spaltung bisher hauswirtschaftlicher Arbeiten und ihre Verlegung 
außer Hause oder ihre zunehmende Mechanisierung eine unauf- 
haltsame Entwicklung darstellt. Vergebens würde ein einzelnes 
Volk in allzu starrem Festhalten an der Tradition sich gegen diese 
Entwicklung stemmen wollen, wenn sie bei anderen Völkern fort- 
schreitet; der Widerstand wäre nicht bloß vergeblich, sondern würde 
das isoliert bleiben wollende Volk auch bald weltwirtschaftlich ins 
Hintertreffen geraten lassen. 
Auch noch aus einem Grunde als dem dieser Selbst- 
behauptung darf man jener Entwicklung nicht entgegentreten: Die 
Nachkriegszeit brachte es nun einmal mit sich, daß in vielen 
Völkern die Frauen, Töchter und auch Mütter selbst einem 
Berufe oder Erwerbe nachgehen müssen, um das Gesamtein- 
kommen der Familie zu erhöhen. Insolange es nicht gelingt, das 
Einkommen des Gatten, Vaters oder Bruders so zu steigern, daß 
2s zur Erhaltung der im Haushalte vereinigten Personen be- 
friedigend ausreicht, wird die Erwerbstätigkeit der Frau, sosehr 
man sie aus bevölkerungspolitischen und sozialethischen Gründen 
bedauern mag, nicht zu umgehen sein. Um nun trotzdem einen 
Haushalt aufrecht führen zu können, bedarf die Frau einerseits 
weitestgehender Entlastung von hauswirtschaftlicher Arbeit — eben 
mit Hilfe von außen und durch deren Technisierung —, ander- 
seits jener gediegenen. wirtschaftlichen, technischen und technologi- 
schen Kenntnisse, von denen soeben die Rede war. In diesem 
Sinne ist also die Rationalisierung des Haushaltes auch ein Gebot 
positiver Familien- und Bevölkerungspolitik und entspricht 
durchaus dem Volksethos, widerstreıtet ihm keineswegs, wie dies 
oft behauptet wird. 
Nun stellt aber die Rationalisierung der Hauswirtschaft auch 
ihrerseits Forderungen an Technik und Industrie, um die 
Führung des Haushaltes möglichst zu erleichtern und zu ver-
	        

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The Demand for Empire Butter. Stat. Off., 1930.
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