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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3. Rationelle Hauswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

25 
der Bau, allein es wankt der Grund, auf dem wir bauten?« Das 
heißt: Wozu die vielfachen Bemühungen um Besserung oder 
Rationalisierung der Hauswirtschaft, wenn deren ethisch-soziales 
Fundament, das Familienleben, die Ehe, die Geburten, scheinbar 
immer mehr in Frage gestellt sind? Scheinbar gehört dieses ernste 
kultur- und bevölkerungspolitische Problem nicht in den Rahmen 
der Wirtschaftlichkeitslehre, ja manche Kritiker können mit Ironie 
daran erinnern, daß die »Rationalisierung des Geschlechts- 
verkehres«, wie man die Beschränkung der Geburten nannte, 
durchaus im Sinne der neuzeitlichen Rationalisierungspolitik gelegen 
sei und daß, wenn schon alles auf der Welt »rationell« gestaltet 
werden soll, auch das oft sehr kostspielige und riskante Heiraten 
sowie die beständige Division des Einkommens durch neue Kinder als 
irrationelles Gebaren zu verurteilen sei. Hier wird aber Falsches mit 
Richtigem vermengt. Eine geläuterte, wahrhaft soziale Bevölkerungs- 
politik hat gewiß nicht mehr als Maxime: möglichst viele Menschen 
im Staate, sondern: möglichst viel gesund (leiblich und seelisch) 
zeborene und möglichst lange gesund bleibende Menschen, d. h. 
nicht mehr nackte quantitative Bevölkerungspolitik, sondern sozial 
und hygienisch (eugenetisch) indizierte qualitative Bevölkerungs- 
politik ist allein am Platze. Das verstößt durchaus nicht gegen 
Familien- und Ehepolitik, sondern soll nur einzel- und volkswirt- 
schaftlich schädigende Ereignisse möglichst vermeiden. Das Familien- 
hafte soll mitnichten geschmälert, der Familiensinn nicht noch 
weiter demoliert werden. Wohl tritt der Eugenetiker für sorgsame 
Kinderpflege, für Jugendpflege und Jugendfürsorge (für gefährdete 
Jugendliche) ein, er weiß aber, daß nichts dem Kinde das Familien- 
heim, die sorgende Mutter ersetzen kann, die allerdings zur Er- 
ziehung der Kinder geeignet sein und, wenn nötig, dazu selbst 
erzogen werden soll. Der Eugenetiker will auch in der reiferen 
Jugend den Familiensinn erhalten und gepflegt sehen und kümmert 
sich besonders um die Ferien- und Mußezeit der Jugend, denn 
das Schicksal des Menschen entscheidet sich in den Mußestunden. 
Der Eugenetiker begrüßt aber auch alle — früher erwähnten — 
Rationalisierungsmittel der Hauswirtschaft, weil sie dazu beitragen, 
das Leben der Hausfrau und in der Familie zu erleichtern, an- 
genehmer und daher wünschenswerter zu machen. 
Nun aber die Kernfrage: Wie verhält man sich vom Rationali- 
sierungsstandpunkte zur Geburtenbeschränkung? Ist sie als
	        

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Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
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