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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
5. Rationalisierung der Landwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

30 
wurden die alten, gut bewährten Raiffeisenkassen, die fast gar keine 
Verwaltungskosten machen (nur 0:3 Prozent der verwalteten Gelder), 
gefördert und eine Zentrale der Kreditgenossenschaften gebildet. (Ähn- 
liches geschah in Österreich durch die Gründung der Girozentrale.) 
Die Einkaufsgenossenschaften (und deren Zentrale) können mit den 
xartellierten Industrien weit erfolgreicher arbeiten als der einzelne; 
derart wurde z. B. ein günstiger Vertrag mit der Kaliindustrie ge- 
schlossen, der die Einkaufs- und Verkaufsregie bedeutend herab- 
minderte und die geschäftlichen Beziehungen stabilisierte,. Der ge- 
ı1ossenschaftliche Verkauf ist bisher noch nicht genügend verein- 
heitlicht, aber gerade hier handelt es sich um wichtige Interessen, 
wie: Schutz vor Preisrisken, vorteilhafte und regelmäßige Verwertung 
der Erzeugnisse, Ersparungen beim Absatze u. a. Die Hindernisse 
dieses Fortschrittes sind nicht bloß kommerzieller, sondern auch 
produktionell-organisatorischer Natur, d. h. es müssen gute, be- 
währte Saatsorten, beste technische Einrichtungen, Motore, Maschinen 
zur Reinigung des Korns usw. verwendet. werden. Selbstverständlich 
wurden auch die Lagerhausgenossenschaften weiter ausgebaut. . 
Auch von den Genossenschaften in Deutschland, der Schweiz, 
Frankreich und anderen europäischen Ländern könnten so manche 
ir die Kenntnis der Rationalisierung wichtige Daten berichtet werden. 
Wir beschränken uns auf einige weniger bekannte Charakteristika 
ler Genossenschaften in Amerika. In Kanada wurden in den letzten 
Jahren zahlreiche Farmervereinigungen zu dem Zwecke gebildet, um 
las Getreide im Verlaufe des Winters, je nach der Preislage, zu ver- 
kaufen; der Erlös wird in drei oder mehreren Raten ausgezahlt, 
so daß die Farmer stets Betriebsmittel zur Hand haben und ihr 
Risiko stark verringert ist. In den Vereinigten Staaten zwang die 
oft sehr weite Entfernung der Farmen vom Markte zur Bildung von 
Ein- und Verkaufs- und von Lagergenossenschaften, die gleichzeitig 
die Züchtung von Markenprodukten, mit gleichbleibenden Qualitäten 
und standardisierter Sortenzahl, ferner die Schädlingsbekämpfung 
betreiben. Man zählte 1925 etwa 12.000 Farmergenossenschaften, die 
einen Umsatz von 2 Milliarden Dollar erzielten. Auch der sehr rationelle 
Jberbau der Genossenschaften, der Verband, fehlt nicht, u. zw. für 
Bezirke und ganze Staaten, die, ähnlich wie z. B. die Zentralen 
der Konsumgenossenschaften in England u. a. schon reine Groß- 
betriebe, mit bestbezahlten Direktoren und kaufmännischer Führung, 
darstellen. Die amerikanischen Genossenschaften umfassen nicht bloß
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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