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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

57 
jetzt in Rußland im Besitz des Volkes ist und zum vollkommenen 
Instrumente der kollektiven Interessen werden soll, zum besten Aus- 
drucke des mechanisch-kollektiven Prinzipes, als Ebenbild einer 
höheren Gesetzmäßigkeit; die ganze menschliche Gesellschaft muß 
nach technischen Prinzipien organisiert werden. Wie früher Mystiker 
den Menschen zu einem Ebenbilde Gottes machten, so fordern jetzt 
die »Ekstatiker des Rationalismus« das völlige Aufgehen in dem »Ma- 
schinismus«. Alle organischen Bewegungen werden als mechanische 
Funktionen bezeichnet (ähnlich die pantechnizistischen Welterklärer). 
Das unendliche, vielgestaltige und wechselnde Leben wird in rein 
mechanische Konstruktionen eingefangen. Wie Ingenieur Tschimer 
ldazu bemerkt, zeigt die Technik des Westens mehr Besonnenheit; sie 
deschränkt sich nach dem Worte Fichtes darauf, zu erreichen, daß 
xein größerer Aufwand an Arbeitsbemühen erfordert werde, als ihrer 
der Mensch zu seiner Entwicklung und Ausbildung bedarf und diese 
Arbeit soll keine Last sein. In diesem Sinne aufgefaßt, verstößt die 
Technik, d. h. die Mechanisierung (und Rationalisierung) der Arbeit, 
durchaus nicht gegen die Persönlichkeit, ist »kein bloßes Rechen- 
sxempel der Naturforschung und Volkswirtschaftslehre«, vielmehr 
immer weitere Befreiung des Lebens, ganz im Sinne Edisons, die 
aus der vorhergegangenen Arbeit an der Maschine entstehen soll. 
Die Vertreter der technischen Rationalisierung verwahren sich denn 
auch mit Recht gegen den so oft gehörten Einwand, als sei diese 
eine »Entgeistigung« oder »Entseelung« der Arbeit. Bleibt allerdings 
noch der »soziale Nexus«, die soziale Seite des Arbeitsverhältnisses,; 
in welcher Hinsicht, wie wir später hören werden, gerade der 
richtig verstandenen Rationalisierung — neben ihren sachlichen 
Aufgaben — sehr wichtige, ergänzende Aufgaben gestellt sind. 
» Verlustquellen« in der Industrie. 
Wenn wir uns nunmehr den konkreten Fragen der industriellen 
Rationalisierung zuwenden, so ergibt sich als ihr Hauptzweck die 
Beseitigung (oder wenigstens die Verminderung) der Verlustquellen 
/wastes) in bezug auf Zeit, Material und Arbeit; als Maßregeln, die 
diesem Ziele dienen, sind bisher bekannt und benützt worden: das 
Taylorsystem; die Normung; die Typisierung und Standardisierung; 
rationelle Arbeitsvorbereitung und -organisation; die Fließarbeit nach 
dem Systeme Fords; Psychotechnik und arbeitskundliche Methoden; 
Konzentration; Konjunkturforschung und Marktstudien.
	        

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Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
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