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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

63 
daher größte Verbreitung, die wieder vermehrte Produktion zur 
Folge hatte. Und die Konkurrenzfähigkeit liegt nur in der Güte 
(Qualität, Stromersparnis, Lichtstärke) der Lampe. Wie Ingenieur 
Hellwig (Verein deutscher Ingenieure) sie definierte, ist also die 
Normung nichts anderes als »die Beseitigung der technisch und 
wirtschaftlich unbegründeten, ja schädlichen Vielheit in den Ab- 
messungen der industriell-gewerblichen Ergeugnisse «, 
Es gibt nun schon eine ganze Reihe verschiedenartiger Normungen, 
so die technischen Normen (einheitliche Abnahmebedingungen für 
Maschinen u. ä.; Vorschriften über Baustoffe in bezug auf zulässige 
Beanspruchungen), Gestaltungsnormen (für Maschinenelemente, 
Schrauben, Nieten, Transmissionen — besonders wichtige Fälle!), 
Stoffnormen (für die Werkstoffe, z. B. für Stähle u. a., d. h. welche 
Eigenschaften von einem Werkstoffe »normalerweise« zu verlangen 
sind). Ein ganz besonders praktischer Vorteil dieser Normen ist 
die Vermeidung oder wenigstens rasche Entscheidung von Lieferungs- 
prozessen, in denen von den Sachverständigen nicht mehr jeder 
eine andere Meinung haben kann. Ein anderer praktischer Erfolg 
der Normen ist die Verringerung des Lagers, d. h. des »toten 
Kapitals«. Eine andere: Gruppe von Normen sind schließlich die 
einheitlichen Zeichen (Namen) für industriell-technisch wichtige 
Dinge, wie z. B. PS. (HP.), KWh u. a.; leider ist hier noch nicht 
überall Einheitlichkeit zustande gebracht worden; z. B. schreibt 
man in Österreich m”, m®, in Deuschland dagegen qm, cbm. Un- 
bedingt notwendig wäre es auch, daß die Angelsachsen zum 
metrischen Gewichts- und Maßsystem übergingen, nachdem nunmehr 
selbst Japan, Rußland und die Türkei ihre »nationalen« Maße auf- 
gegeben haben; aber es scheint noch: die »League for British 
Weights and Measures« zu bestehen und Geltung zu haben... 
An wichtigeren Beispielen von praktisch in Durchführung be- 
griffenen Normungen seien noch die einheitlichen Papierformate 
210X V2= 297) für Amts- und Geschäftsbedarf erwähnt; in der 
österreichischen Staatsverwaltung ist das Normpapier schon ein- 
geführt. Dazu kommt die Normung des Geschäfts- und Amts- 
stiles, Anschrift; Postsparkassen- und Bankkonti, Fernsprecher u. a. 
sollen an einheitlicher Stelle abgedruckt werden. Dadurch wird 
viel »Leerlauf« der Schreibmaschinen vermieden, aber auch die 
Ablage (Registratur)arbeit erleichtert. In der Schuhfabrik Be-Ka 
Mödling) verlor ein Beamter zweieinhalb Stunden wöchentlich damit.
	        

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Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
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