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Die wirtschaftliche Konzentration

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Konzentration

Monograph

Identifikator:
1779735448
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164166
Document type:
Monograph
Author:
Gruntzel, Josef http://d-nb.info/gnd/121546470
Title:
Die wirtschaftliche Konzentration
Place of publication:
Wien
Publisher:
Springer
Year of publication:
1928
Scope:
78 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
9. Die horizontale Konzentration
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Konzentration
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Begriffsbildung
  • 2. Betrieb
  • 3. Die Unternehmung
  • 4. Die Ursachen der Konzentration
  • 5. Die Formen der Konzentration
  • 6. Die Sammelunternehmung
  • 7. Die Kapitalsanlagevereinigung
  • 8. Die vertikale Konzentration
  • 9. Die horizontale Konzentration
  • 10. Teilweise und vollständige Konzentration
  • 11. Der vertragsmäßige Zusammenschluß
  • 12. Zusammenschluß durch Aktienerwerb oder Aktientausch
  • 13. Der Zusammenschluß durch Bildung einer Haltegesellschaft
  • 14. Der Zusammenschluß durch völlige Verschmelzung
  • 15. Das Kartell
  • 16. Der Trust
  • 17. Die Interessengemeinschaft
  • 18. Die Fusion
  • 19 Die Zwangsorganisation
  • 20. Die internationale Organisation
  • 21. Die Wirkungen auf die Produktionskosten
  • 22. Die Wirkungen auf die Preise
  • 23. Die Wirkungen auf die Arbeiter
  • 24. Die Versuche einer gesetzlichen Regelung
  • Index

Full text

Die horizontale Konzentration 
2. 
In der Vorkriegszeit war die sachliche Teilung auch eine geo- 
graphische, indem die Trusts als Hauptvertreter der vertikalen Betriebs- 
konzentration mehr in Amerika und die Kartelle als Hauptvertreter 
der horizontalen Betriebskonzentration mehr in Europa Verbreitung 
fanden. Das erklärt sich, abgesehen von manchen Eigentümlichkeiten 
des Rechts- und Wirtschaftslebens in beiden Erdteilen, dadurch, daß 
die amerikanische Industrie eine ungleich größere Ausdehnungsmöglichkeit 
besaß, während die alte europäische Industrie mit der Erreichung des 
Sättigungspunktes im Bedarfe mehr auf die Stabilisierung des Marktes 
ihr Augenmerk richten mußte. In der Zeit des Weltkrieges erlebten 
die früher als Auswüchse der Profitgier von Demagogen heftig bekämpften 
Kartelle eine weitgehende staatliche Anerkennung, ja sie wurden zum 
Unterbau für die Kriegszentralen, die unter dem Drucke der Warennot 
zur staatlichen Bewirtschaftung der wichtigsten Erzeugnisse geschaffen 
wurden. Einige Zeit dachte man sogar, die staatliche Planwirtschaft 
in die Friedenszeit hinein als ein Zugeständnis an die Gegner der kapi- 
talistischen Wirtschaftsordnung und die von ihnen empfohlene Soziali- 
sierung fortsetzen zu müssen. Ihre bald offenkundigen Mißstände und 
ihr Hauptfehler, daß sie den Unternehmer zum staatlichen. Beamten 
machte, ohne sein Interesse für das Gemeinwohl zu stärken, führten 
zur Umkehr und damit zu einer Unterschätzung der Kartelle. Auch 
die Änderung der Wirtschaftslage drängte, namentlich in Deutschland, 
zu einer Änderung in der Organisationsform. Krieg und Inflation hatten 
die Kaufkraft der Bevölkerung zurückgeschraubt, obwohl der latente 
Bedarf infolge stärkerer Verbreitung der städtischen Lebensweise auch 
auf die ländliche Bevölkerung gestiegen war, die Erzeugungskosten 
waren dagegen infolge der Verteuerung der menschlichen. Arbeitskraft 
größer geworden. Einen Ausweg aus dieser Zwickmühle bot nur die 
möglichste Verbilligung des Erzeugungs- und Vertriebsapparates, die 
„Rationalisierung“ wurde daher das Schlagwort des Tages. Eine solche 
Verbilligung setzt eine fortschreitende berufliche Arbeitsteilung, eine 
Spezialisierung voraus, die wieder größeres Anlagekapital bindet und 
gleichzeitig das Risiko verstärkt, das mit der Abhängigkeit des Geschäfts- 
erfolges von den Konjunkturschwankungen eines einzigen Erzeugnisses 
verknüpft ist. Durch Zusammenfassung solcher Betriebe in ein 
Unternehmen oder eine höhere Einheit von Unternehmungen wird 
ein Risikoausgleich angebahnt. Deshalb wurde die Begeisterung für 
entsprechende Trustbildungen („Konzerne“) so groß, daß man die 
Kartelle als überlebte Type der Betriebskonzentration hinstellte, weil 
sie durch künstliche Erhaltung der minder leistungsfähigen Betriebe 
der größeren Rationalisierung des Erzeugungsvorganges Sogar entgegen- 
wirkten. Doch war dies ein übereilter Schluß, denn in dem Augenblick, 
da wieder die für die moderne Volkswirtschaft charakteristische „latente
	        

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Die Wirtschaftliche Konzentration. Springer, 1928.
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