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Deutschlands Auslandsanleihen

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Bibliographic data

fullscreen: Deutschlands Auslandsanleihen

Monograph

Identifikator:
1779766025
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-167451
Document type:
Monograph
Author:
Pfitzner, Johannes http://d-nb.info/gnd/138950474
Title:
Deutschlands Auslandsanleihen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Heymann
Year of publication:
1928
Scope:
174 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Auslandsanleihen von Elektrizitätswerken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutschlands Auslandsanleihen
  • Title page
  • Contents
  • Die Beratungsstelle für Auslandskredite
  • Arten der Anleihen
  • Die Dawesanleihe
  • Die Auslandsanleihen der Länder
  • Die kommunalen Auslandsanleihen
  • Die Auslandsanleihen von Elektrizitätswerken
  • Die Auslandsanleihen der Industrie
  • Die Auslandsanleihen der Industrie
  • Die Auslandsanleihen von Kreditinstituten
  • Die kirchlichen Auslandsanleihen
  • Gesamtergebnis
  • Die Auslandsanleihen des Saargebiets

Full text

34 
Deutschlands Auslandsanleihen, 
Zinstermin zulässig, bis 1. November 1931 einschließlich mit einem 
Aufschlag von 1 %. 
Wie aus der Datierung der Anleihe hervorgeht, hat sich die 
Auflegung der Anleihe stark hinausgezögert. Dasselbe ist bei der 
2,5-Mill.-$-Anleihe des Elektrizitätswerks Unterelbe 
A.-G. der Fall, über die bereits im Dezember 1925 der Vor- 
vertrag abgeschlossen ist, deren Auflegung aber erst am 22, Ok- 
tober 1926 erfolgte. Die Anleihe ist indessen nicht zurückdatiert, 
sondern vom 1. Oktober 1926 datiert. Das Kraftwerk der Gesell 
schaft versorgt in der Hauptsache nur die Stadt Altona mit Strom. 
Die Gesellschaft hat vor einiger Zeit auch die Gas- und Wasser- 
werke der Stadt erworben und betreibt sie durch eine Tochter- 
gesellschaft, die Altonaer Gas- und Wasserwerke 6. m. b. H., deren 
Kapital in ihren Händen ist. Der Erlös der Anleihe dient ins- 
besondere für den Bau einer neuen Kraftanlage. Für die Anleihe 
ist der gesamte Besitz der Gesellschaft einschließlich der Gas- und 
Wasserwerke hypothekarisch belastet. Die Tilgung erfolgt ab 
1. April 1929 mit 100 000 $ halbjährlich. Die letzte Rate ist!) 
am 1. April 1941 zu zahlen (nicht 1. Oktober 1941, wie der Pro- 
spekt irrtümlich angibt). Eine vorzeitige Kündigung ist mit 
S0tägiger Voranzeige zu jedem Zinstermin zu 103 % zulässig. 
Eine besondere Stellung nimmt die 5 % 14,5-Mill.-sfr-Anleihe 
derKraftübertragungswerkeRheinfelden (Baden) 
ein, eine Aktiengesellschaft, deren Aktien sich teils in deutschem, 
teils in schweizerischem Besitz befinden und deren Tätigkeitsfeld 
sich nicht nur auf Baden, sondern auch auf die Schweiz erstreckt, 
außerdem auf das Elsaß. Ihre Einnahmen stammen daher auch 
zum Teil aus der Schweiz, so daß die Verzinsung der Anleihe zum 
Teil auch die schweizerische Volkswirtschaft und nicht allein die 
deutsche belastet. Außerdem wurde die Anleihe in erster Linie 
zur Konversion von drei 4% % Obligationsanleihen aus den 
Jahren 1901 (5 Mill. sfr), 1908 (6,25 Mill. sfr) und 1912 (3,75 Mil- 
lionen sfr) verwendet, im übrigen zur Finanzierung der Beteili- 
gung der Gesellschaft am Aktienkapital des neuen Kraftwerks 
Ryburg-Schwörstadt. Die Gesellschaft ist an diesem Kraftwerk 
mit einem Viertel des sich auf 30 Mill. sfr belaufenden Aktien- 
kapitals, also mit 7,5 Mill. sfr, beteiligt, wovon sie 48 % an be- 
freundete elektrochemische Industrien abgegeben hat. Nach der 
Bilanz vom 31. Dezember 1926 waren noch 8 411 000 sfr alte Obli- 
gationen im Umlauf, so daß von der Anleihe demnach rund 
6,1 Mill. sfr für die Finanzierung der Beteiligung übriggeblieben 
sind, vorausgesetzt, daß alle Obligationsinhaber von dem Konver- 
sionsangebot Gebrauch gemacht haben, Dies ist aber anzunehmen, 
denn abgesehen von der höheren Verzinsung, hat noch jeder Obli- 
) Laut Mitt, der Gesellschaft.
	        

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Deutschlands Auslandsanleihen. Heymann, 1928.
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