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Sittlichkeit in Ziffern?

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Bibliographic data

Object: Sittlichkeit in Ziffern?

Monograph

Identifikator:
1779816413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-167099
Document type:
Monograph
Author:
Michels, Robert http://d-nb.info/gnd/118733737
Title:
Sittlichkeit in Ziffern?
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 229 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Teil IV. Akzessorische Fragen der moralstatistischen Kausalitäten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

Wesen ist, das heißt solange er überhaupt besteht, hat es 
im Menschen gelebt 
Nur indem sie einander halfen, konnten die Menschen 
die Natur besiegen. Diesem sittlichen Drange zum Helfen, 
diesem Sittengesetßz, diesen sozialen Trieben verdanken die 
Menschen also alles 
Von ihrem Ursperung an sprach das Sittengeseß in 
ihnen 
„Daher seiner geheimnisvolle Natur, diese Stimme in 
uns, die mit keinem äußerlichen Anstoß, keinem sichtbaren 
Interesse zusammenhängt Sicher ein geheimnisvoller 
Drang, aber nicht geheimnisvoller als die Geschlechtsliebe, 
die Mutterliebe, der Selbsterhaltungstrieb, das Wesen des 
Organismus überhaupt und so viele andere Dinge , 
die niemand als Produkte einer übersinnlichen Welt an— 
sehen wird. 
„Weil das Sittengesetz ein tierischer Trieb ist, der den 
Trieben der Selbsterhaltung und Fortpflanzung eben—⸗ 
bürtig, deshalb seine Kraft, deshalb sein Drängen, dem wir 
ohne Ueberlegen gehorchen, deshalb rasche Entscheidung in 
einzelnen Fällen, ob eine Handlung gut oder böse, tugend— 
haft oder lasterhaft; deshalb die Entschiedenheit und Ener— 
gie unseres sittlichen Urteils, und deshalb die Schwierig— 
keit, es zu begründen, wenn die Vernunft anfäugt, die 
Handlungen zu zergliedern und nach ihren Gründen zu 
fragen.“ 
Wir sehen auch klar, was das Gefühl der Pflicht, 
was das Gewissen ist. Es ist die Stimme der sozialen 
Triebe, die uns ruft. Mitunter ertönt dann zu derselben 
Zeit die Stimme des Selbsterhaltungstriebbs oder des 
Fortpflanzungstriebs, und daun geschieht es oft, daß diese 
beiden in Widerstreit mit der Stimmeé des sozialen Triebes 
geraten Wenn der Fortpflanzungs- und Selbsterhaltungs— 
trieb nach einiger Zeit zum Schweigen kommen, weil sie 
befriedigt sind, dann tönt der soizale Trieb oft noch fort, 
aber jeßt als Reuse, Michts irriger, im Gewissen die 
Stimme der Furcht vor den Genossen, ihrer Meinung oder 
gar ihrem physischen Zwange zu sehen Es wirkt auch“, wie 
wir schon gesagt haben, in bezug auf Handlungen, die 
niemand erfahren hat, selbst nach Handlungen, die der Um 
gebung sehr preiswürdig erscheinen, ja es kann auch wirken 
als Abscheu vor Handlungen, die man aus Furcht vor den 
Genossen und ihrer öffentlichen Meinung unternommen 
hat Die öffentliche Meinung, Lob und Tadel, sind sicher 
sehr einflußreiche Faktoren Aber ihre Wirkung setzt selbst
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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