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Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1779855281
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164105
Document type:
Monograph
Author:
Mahlberg, Walter http://d-nb.info/gnd/101605218
Title:
Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Gloeckner
Year of publication:
1928
Scope:
VI, 122 S.
graph. Darst
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Die Unmöglichkeit des Ausgleichs von Zahlungsbilanzsalden und der Denkfehler der Ausgleichsnotwendigkeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Unmöglichkeit des Ausgleichs von Zahlungsbilanzsalden und der Denkfehler der Ausgleichsnotwendigkeit
  • 2. Die Sabotage der Reparationszahlungen durch den Mechanismus der Weltwirtschaft
  • 3. Schlußfolgerungen für die Organisation des Geld- und Kapitalmarkts

Full text

b). Der Ausgleichsmechanismus des Devisenmarkts (internationales 
Zahlungselearing). 
Weitere Klarheit gewinnen wir durch eine Betrachtung des internationalen 
Zahlungs-Großverkehrs. Praktisch erfolgt der Ausgleich von Export und Import nicht 
so, daß nur für 10 plus 2 Milliarden Mark Ziehungen ausgestellt werden. Es wird 
vielmehr beiderseitig „trassiert‘“, d. h. für unsere 10 Milliarden Mark Export ent- 
stehen Wechsel und sonstige Zahlungsanweisungen, und ebenso tätigen die aus- 
ländischen Exporteure auf uns aufgrund unserer Importe für 12 Milliarden Mark 
Ziehungen von Wechseln usw., so daß insgesamt hüben und drüben ein Devisen- 
material von 22 Milliarden Mark zunächst entsteht. Das beruht: 
1. auf betriebswirtschaftlicher Verkehrsgewohnheit, indem fällige Fakturen- 
beträgs durch Ausschreibung von Tratten „entnommen“, trassiert werden. Für 
sehr viele, wenn nicht für die meisten Branchen ist es gleichgültig, ob der be- 
zogene Schuldner im Inland oder Ausland sitzt, die Bank übernimmt die Wechsel 
unterschiedslos, deutsche zum entsprechenden Diskont, ausländische zum ent- 
sprechenden „Kurs“, Für den Warenhandel kommt die theoretische Möglich- 
keit meist gar nicht in Frage, ausländische Guthaben aus Warenlieferungen durch 
„Rimessen‘“ herein zu holen, also den ausländischen Schuldner zu veranlassen, 
Wechsel oder Schecks auf Deutschland zu kaufen und als Zahlung zu remittieren. 
Genau gleiche Verhältnisse gelten vom Ausland nach hier. Ausnahmen sind natür- 
lich gegeben. Im Großverkehr der Welthandelsartikel und im Verkehr unter nicht 
genügend übersehbaren Kreditverhältnissen kommt hinzu die Ersetzung der relativ 
unbekannten Adressen der Warenkäufer und -verkäufer durch die relativ bekann- 
teren Adressen des internationalen Bankverkehrs (das Remboursgeschäft der 
Banken). 
2. elta ist das Inkasso durch Tratten zwingende Branchen-Usance, so- 
daß es dadurch nicht zur Remittierung kommt. ; 
3. Der Zug-um-Zug-Charakter des internationalen Warengroßverkehrs bedingt 
die sogenannte dokumentierte Tratte —. d. i. die internationale Parallele zur Post- 
oder Eisenbahnnachnahme im Inlandsverkehr —, die folglich sowohl von unseren 
wie von den ausländischen Exporteuren ausgestellt wird, sodaß im ganzen, wie 
schon gesagt, praktisch nicht für 12 sondern für 22 Milliarden Mark Tratten, 
Akzepte, Schecks und sonstige Ausschreibungen mindestens entstehen. Dazu kom- 
men Zahlungen für Frachten, Zinsen, Gebühren, eingeräumte Kredite, Effekten- 
verkäufe usw. 
Damit ist jedoch der Umfang des Devisenverkehrs noch nicht umrissen, 
das Devisenmaterial erfährt eine abermalige außerordentliche Vergrößerung durch 
folgende Verkehrsgewohnheit der Banken, Bei unseren Banken fließen die meisten 
der im Inland ausgestellten Devisen zusammen und werden von ihnen an aus- 
Jändische befreundete Banken zur Gutschrift remittiert. Verkauft eine inländische 
Bank für sie überschüssige Valuta-Beträge im Inland, so gibt sie fast nie oder nur 
selten die von ihrer Kundschaft einlaufenden Originale, Wechsel usw., sondern 
statt dessen „eigene Ausschreibungen“ (Schecks, Auszahlungen, Tratten) ab, weil 
die einlangenden Originale und die von den Käufern verlangten Abschnitte be- 
züglich Fälligkeit und Betrag höchstens zufällig zu einander passen, und ferner 
die Bank die aus den Originalen sich ergebenden Geschäftsbeziehungen nicht preis-
	        

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Reparations-Sabotage Durch Die Weltwirtschaft. Gloeckner, 1928.
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