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Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1779855281
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164105
Document type:
Monograph
Author:
Mahlberg, Walter http://d-nb.info/gnd/101605218
Title:
Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Gloeckner
Year of publication:
1928
Scope:
VI, 122 S.
graph. Darst
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Die Unmöglichkeit des Ausgleichs von Zahlungsbilanzsalden und der Denkfehler der Ausgleichsnotwendigkeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Unmöglichkeit des Ausgleichs von Zahlungsbilanzsalden und der Denkfehler der Ausgleichsnotwendigkeit
  • 2. Die Sabotage der Reparationszahlungen durch den Mechanismus der Weltwirtschaft
  • 3. Schlußfolgerungen für die Organisation des Geld- und Kapitalmarkts

Full text

Der Ausgleichsmechanismus des Devisenmarkts (internationales Zahlungs-Clearing) 13 
Tatsächlich geht die Initiative zur Regulierung der Schuldverhältnisse 
teils von Berlin, teils von Zürich aus. Wir wollen annehmen, daß die 
wagerecht schraffierte Fläche von der Schweiz, die senkrecht schraffierte 
Fläche von Berlin aus an den Devisenmarkt des betreffenden Tages als Angebot 
und Nachfrage gelangen, sodaß sich die Markt-Situationen hüben und drüben er- 
geben, wie sie die nachstehende Illustration 5 zeigt. Wie man sieht, ist der Spiegel- 
bildcharakter verschwunden, beide Marktsituationen liegen einseitig nach der- 
selben Richtung. Der Wechselkurs würde also hüben und drüben steigen müssen, 
weil auf beiden Märkten die Nachfrage überwiegt, statt daß das Steigen des Franken 
in Berlin wegen der deutschen Gesamtverschuldung von einem gleichzeitigen 
Fallen der Mark in Zürich begleitet wäre. Kurs und Gegenkurs fielen aus ihrer 
Proportion 1), was äußerlich daran zu erkennen ist, daß die Multiplikation der 
beiden Kurse nicht mehr annähernd gleich der Zahl 10000 wäre?2). 
Hier greift die Arbitrage ein, indem Berliner Banken mit Züricher Geschäfts- 
freunden gewissermaßen Wechselreiterei auf gemeinschaftliche Rechnung treiben. 
Sie verständigen sich über die im Augenblick vorliegende Kursdiskrepanz telefo- 
nisch ®) und verabreden, daß jeder auf den anderen Ziehungen ausstellt, also die 
Berliner Banken Schecks, Tratten, Auszahlungen auf ihre Züricher Freunde an 
der Berliner Börse und umgekehrt die Züricher Banken in Zürich Schecks, Wechsel 
oder Auszahlungen auf Berlin anbieten. Das erfolgt solange, als die Kurse eine 
disproportionale Entwicklung aufweisen, bzw. solange dabei Kursdifferenzen zu 
verdienen sind. Dadurch entsteht hüben und drüben zusätzliches Angebot von 
gleich großem Umfang, eine Veränderung der Zahlungsbilanz erfolgt nicht, 
weil sich die „Wechselreiterei‘“ bezüglich der Hauptsummen natürlich gegenseitig 
Mlustration 6. 
Arbitrage-Ausgleich der markt-technischen Diskrepanz zwischen 
Berlin und Zürich am 23. IL 1928, 
in Berlin: 
Zürich 
Debet 
in Zürich: 
Deutschland 
Debet 
Credit 
Zusätzliches 
— & Angebot $>———> 
beiderseits von gleicher Größe 
Angebot | Nachfrage Angebot | Nachfrage 
en re EZ 2 ZA LT 
Kurs fällt! Kurs steigt! 
1) Mahlberg, Der Kurs des Frankenwechsels, Zeitschrift für Handelswissenschaftliche 
Forschung, IIL Band. G. A. Gloeckner, Leipzig 1909. 
2) M. 81.—:; frs 100=M. 100: frs 123,45 oder 100 X 100 — 81 X 123,45. 
3) Mahlberg, Die Nachrichtengrundlagen des Devisenmarktes. Zeitschrift für Handels- 
wissenschaftliche Forschung. Band VII, G. A. Gloeckner, Leipzig 1913.
	        

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Die Alters- Und Invaliden-Versicherung. F. Kortkampf, 1884.
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