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Das Jungdeutsche Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das Jungdeutsche Manifest

Monograph

Identifikator:
1779856016
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164114
Document type:
Monograph
Author:
Mahraun, Artur http://d-nb.info/gnd/118781278
Title:
Das Jungdeutsche Manifest
Edition:
2. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Jungdeutscher Verl.
Year of publication:
[1928?]
Scope:
208 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Abschnitt: Führerfrage und Staat
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Jungdeutsche Manifest
  • Title page
  • I. Abschnitt. Das Fronterlebnis und seine Wirkungen
  • II. Abschnitt. Die alte bürgerliche Volksordnung
  • III. Abschnitt. Die neue Ordnung des Volkes
  • IV. Abschnitt. Organisationsformen und Führungsformen
  • V. Abschnitt. Die parteiistische Demokratie
  • VI. Abschnitt. Die Lehre von der Gemeinschaft
  • VII. Abschnitt. Die Nachbarschaft
  • VIII. Abschnitt: Führerfrage und Staat
  • IX. Abschnitt. Neuregulierung des Reiches
  • X. Abschnitt. Die Kur
  • XI. Abschnitt. Die Reichsführung
  • XII. Abschnitt. Werhaftigkeit und Volksstaat
  • XIII. Die Volksdienstpflicht
  • XIV. Abschnitt. Einzelfragen
  • XV. Abschnitt. Der Jungdeutsche Orden
  • XVI. Abschnitt. Die neue Aufgabe des Ordens
  • XVII. Abschnitt. Der Weg zum Volksstaat
  • Contents

Full text

Eine große Gefahr liegt darin, daß die Beamtenführerschaft 
selbst zur Kaste wird. Die Grundsätze, nach denen im System der 
Beamtenführerschaft schon die Anwärter für die Führerschaft aus⸗ 
gewählt werden, erstarren schnell zu überlieferten Formen. Die Ent— 
scheidung über die Annahme eines Anwärters erfolgt bereits in 
einem solchen Lebensalter, in dem man noch kein Urteil über die 
zukünftigen Führerfähigkeiten des Anwärters fällen kann. Der junge 
Beamte wird bereits als Anwärter mit einem gewissen Anrecht, 
Führer zu werden, eingeführt. Sein Leben vollzieht sich fast nur 
im Kreise der unter gleichen Bedingungen angenommenen Anwärter. 
Der Antrieb, im Volke zu leben und zu lernen, ver— 
kümmert in dem Bewußtsein, daß über die zukünftige 
Laufbahn das Volk nicht entscheidet, sondern die vor— 
handene Beamtenführerschaft und die Vorgesetzten. 
Infolgedessen betätigt sich auch die Strebsamkeit dieser Anwärter 
mit Vorliebe unter den Augen dieser für sie wichtigen Personen. 
Damit entfremden sie sich jeder Betätigung, die die Grundlage des 
Führers ist, tief in die Herzen der Geführten einzudringen und, an— 
gespornt durch die Wechselwirkung des Meinungsaustausches, volks- 
tümlich und schöpferisch zu denken und zu wirken. 
In demselben Augenblick aber, in dem sich die Führerschaft dem 
Begriff der Kaste nähert, eigene Lebensform annimmt und sich eigene 
von der Umwelt abweichende Merkmale aneignet, beginnt die wechsel⸗ 
seitige Entfremdung zwischen ihr und dem Volk. Alle Vorrechte, 
welche sich auf kastenmäßiger Bevorzugung gründen, führen zur Ver— 
stimmung derjenigen, welche der Bevorzugung und damit der Vor⸗ 
rechte nicht teilhaftig sind. Die menschlichen Gefühle des Neides 
vergrößern dann das Maß der Entfremdung zwischen Kaste und 
Volk. Damit ist der Beamtenführerschaft die Wirkungsmöglichkeit 
im Volke beschnitten. Die lebendige Macht des Staates im Volke 
wird gemindert. Die Machtlosigkeit des Staates wird vorbereitet. 
Die markanteste Niedergangserscheinung einer solchen Beamtenführer⸗ 
schaft zeigt die deutsche November-Revolution, in der ihre außer— 
ordentliche Machtstellung ohne jeden Widerstand beseitigt wurde. Ein 
derartiger Zusammenbruch einer an sich gewaltigen Beamtenführer⸗ 
112
	        

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Study Week on the Econometric Approach to Development Planning. North-Holland Publ. Co. [u.a.], 1965.
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