Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Gesellschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Ware und Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

322 
Die Gruppe. 
Gruppe: die Gruppe steht ihren Individuen als ein objektives Gebilde 
gegenüber — als eine Gestalt, die im Wandel der Personen beharrt. 
Wir legen unserer Betrachtung im folgenden einen Idealtypus der 
Gruppe zugrunde. Wir verstehen darunter mit Max Weber eine volle, 
uanverkümmerte Ausprägung aller Eigenschaften der Gruppe, die uns als 
wesentlich erscheinen. Der Idealtypus ist also kein Begriff, der auf dem 
Wege der Induktion aus einzelnen Beispielen abgeleitet ist; zwar ist er 
aus der Erfahrung abgeleitet, aber so, daß die Erfahrung in einem ge- 
wissen Sinne vermöge einer Art künstlerischer Auffassung ergänzt wird. 
Die. Tatsachen des Gruppenlebens beruhen auf einer Reihe angeborener 
Anlagen des Menschen. Denken wir uns diese völlig zur Entfaltung ge- 
kommen, ungestört durch anderweitige Einflüsse, so stellt sich uns der 
[dealtypus dar. Die tatsächlichen Gruppen, die die Erfahrung bietet, 
zeigen die Eigenschaften des Idealtypus natürlich nur in angenäherter 
Weise. Und zwar ist der Grad der Annäherung je nach den Verhält- 
nissen sehr verschieden. Wir wollen im folgenden in dieser Beziehung, 
je nachdem eine größere oder geringere Annäherung besteht, zwischen 
Gruppen mit stark ausgeprägtem und solchen mit schwach ausgeprägtem 
Gruppencharakter, oder kürzer gesprochen, zwischen „starken“ und 
„schwachen“ Gruppen unterscheiden. 
2. Die Gruppe beharrt in dem Kommen und Gehen der Indivi- 
iuen. Sie gleicht dem Strom, dessen Wasser sich fortgesegt in dem 
zleichen Bett bewegt: wechselnde Tropfen, stets in die gleiche Form, 
zleiche Lagen- und Bewegungsverhältnisse, gebracht. Der Inhalt wech- 
selt bei ihm, die Form beharrt. So stellt sich uns die Gruppe nach ihrer 
;substanziellen Seite dar unter dem Bilde der jeweilig zusammen- 
lebenden und im sozialen Zusammenspiel befindlichen Individuen. Nach 
ihrer aktuellen Seite aber bedeutet sie eine feste Form des 
Lebens. So kann man von dem Geist einer Familie oder Sippe 
sprechen, der sich in den Verhaltungsweisen aller Angehörigen betätigt; 
»benso von dem herrschenden Geist in einem Institut oder Amt. Diese 
Form kann sich freilich wandeln, aber der Wandel unterliegt bekannt- 
lich dem Geseg der Stetigkeit; und er erfolgt nur in einer gewissen orga- 
nischen Weise, ähnlich wie bei einer menschlichen Individualität, sodaß 
man hier wie dort von einer Entwicklung eines einheitlichen Gebildes 
sprechen muß. 
Das Individuum wird in die Gruppe hineingeboren (beim Typus des 
Männerbundes wird es statt dessen durch den Willen der übrigen auf- 
genommen) und lebt dauernd in der Gruppe. Die Gruppe gestaltet die 
Persönlichkeit jedes einzelnen in sie eintretenden Mitgliedes ($ 16) und 
prägt ihr den Stempel der Gruppeneigentümlichkeit auf. Damit ist frei-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.