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L' Industrie cotonnière en Allemagne

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Bibliographic data

Full text: L' Industrie cotonnière en Allemagne

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Alters- und Hinterlassenenversicherung
  • Title page
  • I. Die obligatorische Volksversicherung
  • II. Bevölkerungsstatistische Grundlagen der Versicherung
  • III. Die Organisation der Versicherung
  • IV. Darstellung eines Projektes
  • V. Die Finanzierung der Leistungen von Bund und Kantonen an die Versicherung
  • VI. Die Zusatzversicherung der Kantone
  • VII. Erläuterungen zum Gesetzesentwurf
  • VIII. Zusammenfassende Würdigung der Vorlage
  • Contents

Full text

3-4 
Vertrag oder auf Mitgliedschaft. Der Prämienleistung steht der Versiche- 
rungsanspruch als Korrelat gegenüber. Es bedingt, dass die Prämien- 
leistung nicht vorweg verbraucht, sondern zur Bestreitung der zukünftigen 
Versicherungsansprüche reserviert werde. Dazu kommt, dass schon für den 
stets möglichen Fall einer Liquidation des privaten Versicherungsträgers 
Gewähr für die jederzeitige Erfüllung aller fälligen und aller anwartschaftlichen 
Versicherungsansprüche geboten sein muss. 
Aber auch bei einer staatlichen oder öffentlichen Organisation müsste, 
wie hervorgehoben, das Prämiendeckungskapitalverfahren dann gewählt werden, 
wenn die einzelnen Versicherten oder Gruppen davon auf verschiedene Leistungen 
versichert sind und wenn infolgedessen für sie dasjenige besonders aufgebracht 
werden muss, was zur Bestreitung ihrer besondern Versicherungsansprüche not- 
wendig ist, oder wenn keine Garantie für einen dauernd im wesentlichen un- 
verminderten Bestand an Versicherten besteht. 
Das Prämiendeckungskapitalverfahren oder das Anwartschaftsdeckungs- 
verfahren, wie es ebenfalls genannt wird, beruht in der Hauptsache darauf, 
dass die Prämien der einzelnen Versicherten zusammen, mit Zins und Zinses- 
zins kapitalisiert, dem Versicherungsträger gestatten, jederzeit alle in der 
Versicherung übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen. Die private Lebens- 
und Rentenversicherung arbeitet dabei nach Tarifen, die nach dem: Eintritts- 
alter abgestuft sind und deren Prämiensätze dem Risiko für die ganze Ver- 
sicherungsdauer Rechnung tragen. In einer öffentlichen, obligatorischen Ver- 
sicherung, die nach diesen Gesichtspunkten organisiert ist, kann durch das 
Gesetz eine gewisse Ausgleichung zwischen Versicherungsbeständen herbei- 
geführt werden, die dem Versicherungsträger nicht alle das nämliche Risiko 
bieten. Wirtschaftlich gesprochen hat das Prämiendeckungskapitalverfahren 
zur Folge, dass die im einzelnen Jahre entstehenden Versicherungsansprüche 
im wesentlichen aus den Erträgnissen der aus Prämienrücklagen früherer Jahre 
angesammelten Kapitalien bestritten werden. Als erheblicher Nachteil haftet 
diesem Verfahren an, dass die Verwaltung der Kapitalien nicht unerhebliche 
Arbeit verursacht und dass sie der Geldentwertung ausgesetzt sind, bei deren 
Eintritt die Versicherungsleistungen nur noch ihren rechnerischen, aber nicht 
ihren realen Wert behalten. Immerhin ist das Prämiendeckungskapitalverfahren 
in der privatwirtschaftlichen Versicherungsorganisation unumgänglich; es 
ergibt sich wie gesagt notwendig aus ihrem privaten und freiwilligen 
Charakter. 
Schon eine relativ bescheidene allgemeine Alters- und Hinterlassenen- 
versicherung, die von einer zentralen öffentlichen Anstalt nach dem Grund- 
satze des Obligatoriums durchgeführt wird, müsste zur Ansammlung ganz 
bedeutender, ja gewaltiger Kapitalien in der Hand dieser führen. Die Schwie- 
rigkeiten und Gefahren, welche mit derartigen Kapitalansammlungen stets ver- 
bunden sind, würden in diesem Falle ganz erheblich zunehmen. Zu der Möglich- 
keit der Entwertung kämen politische Gefahren. Das mangelnde Verständnis für 
die Bedeutung dieser Kapnitalien, aus deren Erträgnissen im wesentlichen die
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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