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Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
  • Title page
  • Contents
  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie auf der Düsseldorfer Industrietagung 1929 / von Dr. J. Herle, Geschäftsführer des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
  • Das gewerkschaftliche Programm der Wirtschaftsdemokratie / von Universitätsprofessor Dr. Georg Halm, Würzburg
  • Die Probleme der Wirtschaftsdemokratie. Dargestellt an internationalen Beispielen / von Privatdozent Dr. Walter Heinrich, Wien
  • Individualismus oder Kollektivismus als Weltanschauung / von Professor Dr. E. Horneffer, Gießen
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des evangelischen Christentums. Pastor Dr. rer. pol. Depuhl, Volkswirt RDV, Hannover
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des katholischen Christentums / von Prof. Schilling in Tübingen
  • Individualismus und Kollektivismus als Triebkräfte in der Wirtschaft / von Bergassessor a. D. Dr.-Ing. e. h. v. u. z. Loewenstein
  • Der demokratische Gedanke im Staats- und Wirtschaftsleben / von Prof. M. Wundt, Jena
  • Sozialismus und Demokratie / von Dr. Paul Osthold, Düsseldorf
  • Gemeinwirtschaftliche Experimente in der Vergangenheit / von Universitätsprofessor Dr. Preyer, M. d. R. , Königsberg
  • Wirtschaftsdemokratie und Kartelle / von Universitätsprofessor Dr. Robert Liefmann
  • 10 Jahre Kohlenwirtschaftsgesetz / von Geheimrat G. Brecht, Köln
  • Für die Freiheit der Schlüsselindustrie / von Dr. M. Schlenker, Düsseldorf
  • Wirtschaftsdemokratische Irrtümer bezüglich der weiterverarbeitenden Industrie / von Direktor Karl Lange. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
  • Konzernbildung und Wirtschaftsdemokratie / von Prof. Dr. Karl Muhs, Greifswald
  • Die begrenzte Reichweite des Genossenschaftsgedankens in der Gütererzeugung. Der Wesensunterschied zwischen genossenschaftlicher Gütererzeugung und Güterverteilung / von Universitätsprofessor Emil Wehrle, Karlsruhe
  • Grenzen zwischen öffentlicher und privater Wirtschaft / von Dr. Martin Sogemeier, Berlin
  • Recht und Gemeinschaftsgedanke / von Universitätsprofessor Dr. Heinrich Lehmann, Köln
  • Das deutsche Arbeitsrecht, Wegbereiter des Sozialismus / von Rechtsanwalt Schoppen, Düsseldorf
  • Sozialpolitik zwischen Demokratie und Autonomie / von Dr. Josef Winschuh, Berlin
  • Um die Autonomie des sozialen Gedankens / von Professor Dr. Adolf Günther, Innsbruck
  • Die Vorherrschaft der freien Gewerkschaften in den Organen der Selbstverwaltung / von Dr. rer. pol. Hadrich, Leipzig
  • Steuern als Werkzeug der Wirtschaftssozialisierung / von Dr. jur. et phil. Franz von Lilienthal, Oberregierungsrat
  • Hoffnungen und Tatsachen um den Artikel 165 der Reichsverfassung. Ein Bericht / von Dr. Wilhelm Steinberg, Düsseldorf
  • Soziale Bauhütten / von Dr. Schuster, Düsseldorf
  • Um Form und Wesen der Handelskammer / von Dr. Wilden, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
  • Falsche Romantik um die Betriebsdemokratie / von Dr. Robert Holthöfer (Essen)
  • Das Schlagwort vom Bildungsprivileg / von Bergassessor Dr.-Ing e. h. Ernst Brandi, Dortmund, Vorsitz des Vereins für die bergbaulichen Interessen in Essen
  • Wirtschaftsdemokratische Wanderung in der Fremde / von Wolfgang Krüger, Berlin
  • Unternehmer und Wirtschaftsdemokratie / von A. Heinrichsbauer, Essen
  • Idee und Persönlichkeit als Triebkräfte der Geschichte / von Universitätsprofessor Dr. W. Schüßler, Rostock

Full text

Mülheim-Ruhr, den 29. August 1929. 
Post Speldorf. , 
Die Wirtschaftsdemokratie wird den Untergang des Deutschtums 
vollenden. 
es An 
KK 
oO 
Für die Freiheit der Schlüsselindustrie. 
Von Dr. M. Schlenker, Düsseldorf 
„Wirtschaftsdemokratie‘“ ist alles andere als ein klar 
umrissenes Programm: es ist ein schillerndes Schlagwort, 
das offenbar den Rahmenbegriff für neue Maßnahmen der 
„kalten Sozialisierung“ abgeben soll, "Freffend haben dies 
die. Väter -des neuen Wirtschaftsprogramms selbst gekenn- 
zeichnet. Wenn die deutschen Gewerkschaften die For- 
derung der Wirtschaftsdemokratie aufstellen, so bedeutet 
das für sie keinen Verzicht auf das sozialistische Ziel und 
keinen Ersatz für den Sozialismus, sondern es bedeutet 
eine Ergänzung der sozialistischen Idee in der Richtung 
der Klärung des Weges zur Verwirklichung‘ Wenn der 
Kapitalismus. nicht gebrochen werden kann, so 
soll er auf alle Fälle gebogen werden, Für spätere 
Generationen wird es unverständlich sein, warum das 
Schlagwort der Wirtschaftsdemokratie in unseren Tagen 
derartiges Aufsehen erregen und. den Blätterwald der 
Presse in ungeahnter. Stärke zum Aufrauschen bringen 
konnte. Denn ihrem Wesen nach ist „Wirtschaftsdemo- 
kratie“ zu tödlichster Unfruchtbarkeit verurteilt. 
Die Stoßkraft des neuen Programms’ richtet sich in 
erster Linie gegen zwei Wirtschaftsgruppen, einmal gegen 
die Banken. in deren Händen letzten Endes die Finan- 
zierungsmöglichkeit der gesamten Wirtschaft liegt, und 
gegen die Schlüsselindustrien, die den Gruad- 
stock des industriellen Lebens bilden, nämlich Bergbau, 
Eisen- und Stahlerzeugung, Industrie der chemischen Grund- 
stoffe, Elektrizitätswirtschaft usw. Wenn das neue Pro- 
gramm, soweit man diesen Ausdruck überhaupt brauchen 
kann, in den Selbstverwaltungskörpern wichtige Formen 
sieht, in denen die demokratische Wirtschaftsauffassung 
realisiert werden kann, so bedeutet das nichts 
anderes, als daß durch parteipolitisch 
durchsetzte Ausschüsse, deren Wesen der 
stündliche Kompromiß ist, das Unter- 
nehmertum mit seinen kaufmännischen und 
73
	        

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Das Problem Der Wirtschaftsdemokratie. Industrie-Verl., 1929.
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