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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

145 
Das Schlitzverfahren hatte eine erhebliche Herabsetzung der Gewinnungs 
kosten des Salzes zur Folge, da der nachfolgende Abbau hierdurch erheblich er 
leichtert wurde. Durch dieses Verfahren gelang es, die Gewinnungskosten eines 
Zentners Salz ans 4,5 Pfg. herabzubrinZen. Später wendete man das Ab 
schlitzverfahren auch bei den Stößen am oberen Einbruchsbau an; hierdurch wurde 
das Salzlager in seiner ganzen Mächtigkeit auf einmal verhauen. Das Ab 
schlitzen des ganzen Stoßes wurde in der Weise bewirkt, daß man unter dem 
Dache des Steinsalzlagers in einer Entfernung von etwa 2 Fuß ein gewöhn 
liches Bohrloch ansetzte und dieses mit einein geringgradigen Ansteigen in das 
Salz hineinführte, derart, daß etwa bei 6 Fuß Länge das Hangende erfaßt 
wurde. Das Bohrloch nahm alsdann eine freie bewegliche Röhre auf, durch 
welch das Schlitzwasser ging. Auf diese Weise erhielt das Salzlager in seiner 
ganzen Höhe einen Schlitz von vorn nach hinten. Zu bemerken ist noch, daß 
die bei der Schlitzarbeit entstehende Sole dem Sumpf zugeleitet wurde; cs han 
delte sich jedoch hierbei um unbedeutende Mengen. In dem Sumpf erfolgte die 
Auflösung des unreinen Steinsalzes. 
JÜBh schließen hier nach Fehling die Ergebnisse der chemischen Untersuchung 
des Steinsalzes von „Wilhelmsglück" an. Es enthielten hiernach 100 Teile SalzZ: 
Chlornatrium 
Chlorcalcium 
Chlormagnium 
Schwefelsauren Kalk 
Ton mit Eisenoxyd 
Kohlensauren Kalk 
88,9456 mit 60,0110 Chlor 
0,0204 
Spuren 
0,1600 
0,5970 
0,0700 
0,0129 
60,0239 Chlor. 
Kohlensaure Bittererde 0,1010 
Salze 99,8940 
Die Scheidung des abgebauten Salzes lag in der Händen von 10 Mann, 
die diese Arbeit unmittelbar in der Grube verrichteten. ~ Gearbeitet wurde in 
neunstündiger Schicht bei 10 Sgr. Lohn. Die Arbeitsleistung des Einzelnen 
in einer Schicht erreichte etwa 100 Zentner Steinsalz. Die Förderung von den 
Abbaustellen wurde nach dem Schachte durch zweirädrige Wagen besorgt, welche 
einen Fassungsraum von 650 kg hatten. Als Arbeitslohn wurde den Förder 
leuten für den Zentner 2,4 Pfg. bezahlt, wobei diese noch das Auffüllen des 
reinen Salzes in die Fördertonne zu besorgen hatten. Für denselben Lohn 
mußten sie auch das unreine Salz in den Auflösungssumpf stürzen. 
Die Abraumsalze, die etwa 1 / 6 der gesamten Fördermenge umfaßten, wurden 
sogleich in der Grube aufgelöst. Die Auflösung wurde in einem Sumpf voll 
zogen, der unter dem Förderschachte lag und der eine Tiefe von 32 Fuß und 
630 Quadratfuß Grundfläche besaß. In diesem Sumpf konnten täglich 210 
Ztr Salz in eine 25 °/ 0 ige Sole verwandelt werden. Die technischen Vorrich 
tungen des Sumpfes bestanden vornehmlich aus einer Brettbühne, auf welcher 
das aufzulösende Salz ausgebreitet wurde. Ueber der Oberfläche des Sumpfes 
lagen Tropfrinnen, von welchen ständig Süßwasser auf das unten ausgebreitete 
Steinsalz fiel. Die Brettbühne, welche 7s Zoll weite Fugen besaß, lag 7 Fuß 
tief von der Oberkante des Sumpfes. Die auf der Brettbühne ausgebreitete 
Steinsalzschicht hatte eine Höhe von etwa 7 Fuß, durch welche das Süßwasser 
hindurchsickerte. Letzteres reicherte sich hierdurch mit Salz an und ergab eine 
1) Fehling, Chemische Untersuchung der Solen der Kgl. württ. Salinen. Stutt 
gart 18-47, S. 47. 
'iyimattn, Salzbergbau und Salinenwejen in Württemberg. 10
	        

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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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