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Statische oder dynamische Zinstheorie?

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Bibliographic data

fullscreen: Statische oder dynamische Zinstheorie?

Monograph

Identifikator:
1780205023
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-166182
Document type:
Monograph
Author:
Heinze, Gerhard http://d-nb.info/gnd/1156954630
Title:
Statische oder dynamische Zinstheorie?
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 165 Seiten
Tab.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Statische oder dynamische Zinstheorie?
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Einige vergleichende Bemerkungen über die Lösungsversuche des Preisbildungs- und Verteilungsproblems bei Cassel und Schumpeter und die Problemstellung
  • Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
  • Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
  • Dritter Teil. Zusammenfassende Schlußbemerkung

Full text

119 
Bei Cassel liegen die Dinge, wie wir oben bereits andeuteten, 
nicht ganz klar?). An einer Stelle definiert Cassel das Kapital 
als „eine abstrakte, in Geld ausgedrückte Wertsumme, einerlei 
durch welche Gegenstände zufällig vertreten‘). An einer 
anderen Stelle schreibt er: „Für einen Geschäftsmann, der 
unter solchen Verhältnissen sein Kapital immer wieder in 
Geldform disponieren und dazwischen demselben jede be- 
liebige Form geben kann, ist die Auffassung natürlich, nach 
welcher die in Geld ausgedrückte Wertsumme das Bleibende, 
das Wesentliche im Kapitalbegriffe ist, die wechselnden kon- 
kreten Erscheinungsformen des Kapitals dagegen als etwas 
Zufälliges, Nebensächliches erscheinen‘“?%). Es ist daher ver- 
ständlich, wenn Böhm-Bawerk schreibt, daß sich auch bei 
Cassel Anklänge an den Clarkschen Kapitalbegriff finden‘). 
Und es ist weiterhin einleuchtend, wenn Amonn den Cassel- 
schen Kapitalbegriff mit dem seinigen „abstrakte Verfügungs- 
macht über Güter im sozialen Verkehr‘ identisch setzt®). 
Dieser Kapitalbegriff ist aber, wie wir gleich zeigen werden, 
für die Casselsche Theorie viel zu weit. Die konkreten Er- 
scheinungsformen dieser abstrakten Verfügungsmacht können 
nach Cassels eigenen Äußerungen neben Realkapital auch in 
Firmen- und Patentrechten und in Grund und Boden bestehen®). 
In Cassels späteren Ausführungen über die Nachfrage nach 
und das Angebot an Kapitaldisposition ist aber von Firmen- 
und Patentrechten nicht mehr die Rede. Und bezüglich des 
Grund und Bodens kommt es zu folgenden widerspruchsvollen 
Ausführungen: „Das Abwarten der Nutzungen des dauerhaften 
Gutes erfordert freilich eine gewisse Kapitaldisposition. Wir 
haben es aber hier nicht mit einer selbständigen Quelle der 
Nachfrage nach Kapitaldisposition zu tun. Denn die erforder- 
!) Vgl. auch Oppenheimer, Franz, System d. Soziologie, 3. Bd., 
Theorie d. reinen u, polit. Ökonomie, 2. Halbbd.: Die Gesellschaftswirtsch., 
5, Aufl., Jena 1924, S, 697/98. 
?) Cassel, Theorie, S. 45. *) ebda,, S, 46, 
%‘) Böhm-Bawerk, Zur neuesten Literatur über Kapital u. Kapitalzins, 
Ztschr. f. Volksw., Sozialpol. u. Verwitg. 15. Bd., Wien u. Leipzig 1906, 
Ss. 445. 
5) Amonn, Cassels System S. 65, 
3} Cassel, Theorie. S. 447/45.
	        

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Selbstkostenrechnung Und Preispolitik. G.A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1934.
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