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Statische oder dynamische Zinstheorie?

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Bibliographic data

fullscreen: Statische oder dynamische Zinstheorie?

Monograph

Identifikator:
1780205023
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-166182
Document type:
Monograph
Author:
Heinze, Gerhard http://d-nb.info/gnd/1156954630
Title:
Statische oder dynamische Zinstheorie?
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 165 Seiten
Tab.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Statische oder dynamische Zinstheorie?
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Einige vergleichende Bemerkungen über die Lösungsversuche des Preisbildungs- und Verteilungsproblems bei Cassel und Schumpeter und die Problemstellung
  • Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
  • Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
  • Dritter Teil. Zusammenfassende Schlußbemerkung

Full text

627 
markte, die sich die Banken durch ihren niedrigen Zinsfuß er- 
worben hatten, auf, und die Ursache der außerordentlichen 
Vermehrung der Bankzahlungsmittel ist aufgehoben .... Die 
künstliche Herabsetzung des Zinsfußes hat zu einer künstlich ver- 
stärkten Kapitalproduktion geführt, was mit einer erzwungenen 
Erhöhung der volkswirtschaftlichen Sparsamkeit gleichbe- 
deutend ist‘1). In seiner Theorie der Konjunkturbewegungen 
führt Cassel aus, daß in der Periode des beginnenden Auf- 
schwunges die Banken den Zinsfuß nicht so schnell herauf- 
setzen, als es der wachsenden Knappheit an Kapitaldisposition 
entsprechen würde, was die soeben beschriebenen Vorgänge 
auslöst?), woraus man schließen muß — was Cassel an dieser 
Stelle nicht ausdrücklich ausführt — daß in der Depressions- 
periode der Zins einen tieferen Stand erreicht, als wenn die 
Banken den Zinsfuß rechtzeitig erhöht hätten. 
Man sieht, hier berühren sich Cassels und Schumpeters 
Ansichten. Für beide werden mit Hilfe ad hoc kreierter Kauf- 
kraft mehrergiebige Produktionsumwege eingeschlagen, er- 
zwungenes Sparen findet statt, und der Zinsfuß wird auf diese 
Weise gedrückt, für Schumpeter allerdings sogar eliminiert. 
Wenn Amonn hier einwendet, daß durch eine derartige 
Zinspolitik der Banken das Preissystem nur so verändert wird, 
daß die realen Kapitalnutzungskosten und deshalb der „‚normale‘* 
Zinsfuß davon gar nicht berührt werden®), so hat er nur teil- 
weise recht. 
Wir wollen zuerst einen Punkt hervorheben, der zwar keinen 
Gegenbeweis bildet, der aber die Amonnsche Behauptung 
doch etwas zweifelhaft erscheinen läßt. Wäre es unmöglich, 
durch die Ausgabe zusätzlicher Kaufkraft einen aktiven Einfluß 
auf die Güterwelt auszuüben, so wäre Schumpeters Theorie 
von vornherein widerlegt, da für ihn die Entwicklung prinzipiell 
mit zusätzlicher Kaufkraft finanziert wird. Amonn schränkt 
die oben zitierte Aussage im gleichen Aufsatze auch etwas ein, 
indem er bemerkt, daß unter Umständen durch eine Herab- 
setzung des Zinsfußes seitens der Banken derartige Vorgänge, 
1) Cassel, Theorie, S. 394/96, ?) ebda., S. 553/54, 568. 
3) Amonn, Cassels System, S. 340.
	        

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